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Halo 5 - Guardians: Review

  Xbox one 

Es ist kein sonderlich großes Geheimnis, dass die Halo-Serie seit jeher für die Xbox-Konsolen eines der größten Zugpferde überhaupt ist. Nachdem sich das einstige Entwicklerstudio Bungie inzwischen bekannterweise um andere Projekte kümmert, haben die Mannen von 343 Industries seinerzeit ein gelungenes Debüt im Halo-Universum abgeliefert. Mit Halo 5: Guardians hat man nun einen neuen Hauptteil für die Xbox One herausgebracht. Oftmals wurde dem Vorgänger angekreidet, dass man nichts Neues gewagt habe. Kann der neueste Sprössling hier die erhoffte Innovation bieten?

Katz und Maus

Oft wurde erwähnt, dass man mit Halo 4 eine neue Trilogie und damit einen frischen Handlungsstrang begonnen hat. Dieser wird in Halo 5: Guardians natürlich fortgeführt. Nachdem im Vorgänger nicht ganz klar war, was mit der bekannten KI namens Cortana geschehen ist, gibt diese ein erstes Lebenszeichen von sich, das abermals an ihren einstigen Weggefährten, den Master Chief, gerichtet ist. Dieser macht sich auch sogleich auf, um auf die Suche nach Cortana zu gehen. Seine Vorgesetzten sind von dieser Rettungsaktion aber alles andere als begeistert, doch da sich der Spartan von seiner Idee nicht abbringen lässt, bricht er auf eigene Faust auf, wobei es ihm sein Team gleichtut.

Ohne zu viel verraten zu wollen, scheint es einen Grund zu geben, weshalb man nicht will, dass Cortana gerettet wird. Daher wird auch ein zweites Team losgeschickt, das den Master Chief an seiner eigenwilligen Aktion hindern soll. So schlüpft man nicht nur in die Rolle des Helden, sondern auch in den Körper des Spartans Locke. Trotz der Tatsache, dass beide Teams unterschiedliche Ziele verfolgen, wirkt der Twist zwischen den beiden Hauptcharakteren nicht sonderlich dramatisch. Bereits nach wenigen Stunden Spielzeit wird diesem Teil des Plots bereits etwas Spannung genommen. Was bleibt, ist eine Art Katz-und-Maus-Spiel, wobei es wieder einmal darauf hinausläuft, verschiedene Planeten zu bereisen, fiesen Alien-Rassen den Kampf anzusagen und letztlich die gesamte Galaxis zu retten. Ein ganz normaler Tag im Leben eines Spartans also.

Halo 5 - Guardians

Wie erwähnt, ist man stets mit einem Team unterwegs. Drei weitere Teilnehmer werden entweder von der KI gesteuert oder man absolviert die Missionen über die Kooperativkomponente mit realen Mitstreitern. Anders als in der Vergangenheit, als die Hauptfigur meist recht wortkarg war, findet inzwischen ein reger Austausch zwischen den Charakteren statt. Besonders im Hinblick auf die gute deutsche Synchronisation erweist sich dieser Punkt als gelungen. Man darf jedoch nicht allzu viel erwarten, denn wirkliche Tiefe bieten die Kameraden nicht.

Etwas negativ im Bereich der Handlung fällt abermals die Einführung auf. Man wird mitten ins Geschehen geworfen und mit Spielfiguren aus vergangenen Teilen konfrontiert. Dabei versucht das Spiel gar nicht erst, Neulinge an die Serie heranzuführen. Aufgrund der vielen Rassen, die sich innerhalb der Halo-Serie bekriegen, bekommen selbst Veteranen Schwierigkeiten, den Hintergründen zu folgen, schließlich hat der Vorgänger auch schon wieder einige Zeit auf dem Buckel.

Halo 5 - Guardians
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Daniel Dyba

Halo-5---Guardians


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Daniel Dyba am 05 Nov 2015 @ 15:11
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