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Everybody's Golf: Review

  PlayStation Vita 

"Golf ist ein Spiel, bei dem man einen zu kleinen Ball in ein viel zu kleines Loch schlagen muss, und das mit Geräten, die für diesen Zweck denkbar ungeeignet sind", sagte einst Winston Churchill, und er sollte damit recht behalten. Golf ist in der Tat nicht jedermanns Sache, und als solche scharte die Sportart bislang eher wenig Fans vor die Mattscheibe. Andere wiederum behaupten, dass Golf der grösste Spass ist, den man mit angezogenen Hosen haben könne. Ob dies ebenfalls zutrifft? Finden wir's heraus - mit Everybody's Golf für die PlayStation Vita.

Ein Spiel für jedermann

Seit 1997 versucht Sony mit Entwicklern wie Camelot Software (die lieferten das Einstandswerk ab) und Clap Hanz (seit 1999 für die Serie verantwortlich), Jung wie Alt den Golfsport näherzubringen. Mit der in Japan als Minna no Golf, in Nordamerika als Hot Shots Golf, und in Europa als Everybody's Golf bekannten Serie gelang den Japanern das bislang ziemlich gut. Golfen für alle - das ist das Motto, an das sich die Serie bis heute gehalten hat und es auch mit Everybody's Golf für die PlayStation Vita tut. Dass man es hierbei nicht mit einer beinharten Simulation zu tun bekommt, deutet nämlich bereits die comichafte Aufmachung des Spiels an. Dennoch kommen auch Fans des Anspruchs auf ihre Kosten, denn ein Ass zu schlagen - den Ball also direkt vom Abschlag ins Loch zu befördern - ist alles andere als leicht.

Der Einstieg ins Spiel ist jedoch alles andere als schwer, und dank der fixen Ladezeiten ist Everybody's Golf auch für unterwegs wunderbar geeginet, um ein paar Bälle einzulochen. Wir stürzten uns gleich von Beginn weg in die Einzelspielerherausforderung, wo man sich Sternen und Kronen verdient, um neue Ränge und Turniere freizuschalten. Für reguläre Siege erhält man Sterne, für perfekte Siege - hier sind mindestens drei Bogeys (das Turnier gewinnen, trotz insgesamt drei Schlägen über Par, einer festgelegten Anzahl von Schlägen pro Platz) vonnöten - jeweils eine Krone. Innerhalb jedes Ranges gibt es Turniere zu gewinnen, wobei am Ende ein Duell auf euch wartet. Wer dieses gewinnt, schaltet den besiegten Charakter frei und kann ihn anschliessend im Laden gegen sauer verdiente Punkte einlösen.



Das Spiel selbst gibt sich einfach und komplex zugleich. Wer Charakter, Schläger und den Golfball seiner Begierde gewählt hat, kann aus bis zu fünf Schlagarten wählen. Beim Anzeigeschlag beispielsweise wird die gebogene Anzeige, die ihr auch im obigen Bild seht, für die Kraft sowie den Zeitpunkt des Schlages verwendet. Beim Kreisschlag wird mit der gebogenen Anzeige lediglich die Kraft des Schlages bestimmt. Mit dem dann erscheinenden Abschlagskreis legt ihr den Abschlag fest, sobald dieser - optimalerweise - die Mitte des Balls erreicht. Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei jeder Abschlagsvariante in der Wahl des richtigen Zeitpunktes. Schlagt ihr zu fest, fliegt der Ball über das Ziel hinaus und landet womöglich in einem Teich, was Strafpunkte zur Folge hat. Wer den Ball dagegen nicht richtig erwischt, befördert ihn womöglich in eine Sandbank.

Everybody's Golf
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Andy Wyss

Tags:
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Andy Wyss am 21 Feb 2012 @ 19:02
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