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Resident Evil - Origins Collection: Review

  Playstation 4 

Die Resident-Evil-Reihe dürfte heutzutage eines der wohl bekanntesten Franchises darstellen und hat dabei eine lange Entwicklung durchgemacht. Denn nicht immer definierten satte Action, muskelbepackte Helden und Scharen von Untoten als Kanonenfutter das Grundkonzept der Marke. Nachdem Capcom die Serie über die Jahre hinweg immer weiter entwurzelte, blutete Serienkennern und Survival-Horror-Fans zunehmend das Herz. Seit dem unterdurchschnittlich bewerteten Resident Evil 6 scheint sich jedoch eine leichte Rückwärtstendenz im Unternehmensdenken des Publishers herauszukristallisieren. So sind die Resident-Evil-Revelations-Teile wieder zunehmend atmosphärischer und weniger actionlastig, und Capcom macht den Ursprung der Serie in Form eines HD-Remakes auf der aktuellen Konsolengeneration zugänglich. Wir haben uns die Resident Evil: Origins Collection angeschaut und berichten, ob sich die Reise in die Vergangenheit sehen lassen kann!

Die Anfänge

Bereits im vergangenen Jahr ist das HD-Remake von Resident Evil auf den digitalen Marktplätzen veröffentlicht worden. Dabei handelte es sich jedoch nicht um eine komplette Neuentwicklung des Erstlingswerkes, sondern um die Anfang der 2000er-Jahre auf dem GameCube erschienene, erneut überarbeitete Version. Ein Remake eines Remakes, könnte man also sagen. Nun wurde auch das dazugehörige Prequel namens Resident Evil Zero dieser Schönheitskur unterzogen und gemeinsam mit dem eben genannten jetzt auch physisch zur Distribution gestellt.

Resident Evil - Origins Collection

Vor allem Serienkenner werden sich freuen, da die Remakes sinnvolle Überarbeitungen erhalten haben. Neulinge hingegen sollten Vorsicht walten lassen, da die Spielmechaniken trotz des Feinschliffs noch dem damaligen Standard entsprechen – und das ist unserer Meinung nach auch gut so.

In Resident Evil landen wir wahlweise als Jill Valentine oder Chris Redfield in einem herrenlosen Anwesen mitten im Wald und müssen uns auf die Suche nach dem jeweils anderen und unseren restlichen verschollenen Teammitgliedern machen. Schnell wird natürlich klar, dass es in der Villa nicht mit rechten Dingen zugeht und ein andauernder Überlebenskampf beginnt. In Resident Evil Zero hingegen geht es abwechselnd als Rebecca Chambers oder Billy Coen in einen gemeinsamen Kampf um Leib und Leben. Dieser wird jedoch nicht, wie gern heutzutage, durch eine Übermacht an Gegnern und dicke Feuergefechte, sondern rein über die Spielmechanik und -atmosphäre inszeniert.

Resident Evil - Origins Collection
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Jessica Rehse

Jessica Rehse am 17 Feb 2016 @ 11:24
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