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Nioh: Review

  Playstation 4 

In Nioh schlüpfen wir in die Rolle eines berühmten Samurai und kämpfen uns durch atmosphärische Schauplätze in England oder Japan. Dabei erwarten uns haufenweise Gegner, die es in anspruchsvollen und komplexen Kämpfen in die Knie zu zwingen gilt. Ob Nioh Genre-Hits wie Dark Souls das Wasser reichen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Story des Titels beginnt im berühmten Tower of London im Jahr 1598. Unser Charakter William, der von einem Schutzgeist geführt wird, hat zunächst die Aufgabe, einen Weg aus dem berüchtigten Gefängnis nach draußen zu finden. Dabei bekommt er es mit zahlreichen Gefängniswachen zu tun und muss bereits zu Beginn seine Kampffähigkeiten unter Beweis stellen. Habt ihr endlich einen Ausweg gefunden, stellt sich euch gleich der erste Bossgegner in den Weg, der euch einiges an Fingerfertigkeit abverlangt. Sobald die Flucht geglückt ist, macht sich William auf den Weg ins ferne Japan des 16. Jahrhunderts. Bei eurem Hauptcharakter handelt es sich um die historische Figur William Adams, der als erster Europäer zum Samurai ausgebildet wurde. Dass die japanische Kampfkunst im Mittelpunkt des Spiels steht, ist spätestens beim Absolvieren des Tutorials klar, denn dieses nimmt euch mit in ein japanisches Dojo und führt euch in die grundlegende Steuerung ein.

Flinkes Kampfsystem, das etwas Übung erfordert

Innerhalb der begrenzten Areale könnt ihr euch frei bewegen und habt somit auch die Möglichkeit, Gegner zu umgehen und Abkürzungen zu finden. Auf diese Weise ist es möglich, dass ihr euch den einen oder anderen Kampf spart und dadurch den einfacheren Weg wählt. Das Speichern erfolgt an Gebetsaltaren, die ihr immer wieder in der Spielwelt entdecken könnt. Diese fungieren, sobald ihr dort gespeichert habt, auch als Spawn-Punkt nach eurem Tod. Da die Speicherorte nicht immer auf dem direkten Weg liegen, müsst ihr immer wieder auch einmal in verstecktere Ecken schauen, um keinen zu verpassen. Falls es doch einmal passiert, hat dies zur Folge, dass ihr nach eurem Ableben unter Umständen einen deutlich längeren Weg zurücklegen müsst, um wieder dorthin zu gelangen, wo ihr gestorben seid. Gesammelte Items behaltet ihr übrigens auch nach eurem Tod, selbst wenn ihr diese in einem Areal gesammelt habt, das ihr erst nach dem letzten Speichern entdeckt habt. Stellt euch allerdings darauf ein, dass alle Gegner, die ihr seit dem letzten Kontrollpunkt erledigt habt, ein weiteres Mal auf euch warten.

Das Kampfsystem des Actiontitels beschränkt sich zunächst auf zwei Tasten, die für einen starken beziehungsweise einen schwächeren Angriff benötigt werden. Während Ersterer mehr Schaden macht, ist die schwache Attacke deutlich flinker und einem flüssigen Kampf sehr viel zuträglicher. Um eure Angriffe ausführen zu können, benötigt ihr sogenannte Ki-Punkte – für die starke Variante logischerweise mehr als für die schwache. Die Ki-Leiste findet ihr direkt unter der Lebensanzeige. Steht der Balken auf Null, könnt ihr so lange keine Angriffe ausführen, bis sich die Punkte nach kurzer Zeit regeneriert haben. Während dieser Zeit seid ihr ein leichteres Ziel, weshalb ihr versuchen solltet, euch möglichst schnell aus der Gefahrenzone zu begeben. Ergänzend zu euren Nahkampfangriffen könnt ihr später auch auf Fernwaffen zugreifen, darunter Gewehre oder Pfeil und Bogen.

Ihr dürft zwei Nahkampf- sowie zwei Fernwaffen ausrüsten, zwischen denen ihr per Schnellzugriff jederzeit hin und her schalten könnt. Dies macht es möglich, euch schnell auf den jeweiligen Gegner einzustellen und für die effektivste Variante zu entscheiden. Auch Items wie Heiltränke lassen sich über das Optionsmenü den Tasten des Steuerkreuzes zuweisen und daher ebenfalls ohne Umwege nutzen. Dies ermöglicht ein flüssiges Kämpfen, bei dem ihr nicht andauernd in die Menüs wechseln müsst, um euch zu regenerieren.

Ihr habt die Möglichkeit, euren Kampfstil mithilfe von weiteren Funktionen aufzupeppen und eure Bewegungen und Angriffe dadurch noch effektiver zu machen sowie euch selbst besser zu schützen. Neben der Möglichkeit, die Nahkampfangriffe eurer Feinde zu blocken, könnt ihr ebenfalls eine kurze Distanz per Warp zurücklegen, um Fernangriffen auszuweichen oder euch hinter euren Gegner zu teleportieren und ihm auf diese Weise einen gefährlichen Schlag zu verpassen. Weitere Varianten wie Sturzangriffe von oben oder der Todesstoß, der am Boden liegende Feinde endgültig ausschaltet, komplettieren euer Bewegungsarsenal und sorgen für eine Vielzahl an Möglichkeiten, die euch im Kampf zur Verfügung stehen. Bis ihr die verschiedenen Bewegungsarten und eure Angriffe richtig koordinieren könnt, dauert es doch eine ganze Weile, gerade auch, weil die Gegner von Beginn an alles andere als Kanonenfutter sind. Auch die Bosskämpfe, die euch bereits kurz nach Spielbeginn erwarten, erfordern ein gutes Timing und sind meist echte Herausforderungen, die für Hack-'n'-Slay-Neulinge schnell zum unüberwindbaren Stolperstein werden können. Zusätzlich passiert es leider immer wieder, dass Attacken ins Leere laufen, da sich das Feintuning nicht immer als einfach erweist. Dadurch werden unnötige Ki-Punkte verbraucht, und ihr werdet zum einfachen Ziel für eure Gegner.

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Stephanie Walter

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Stephanie Walter am 08 Feb 2017 @ 12:36
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