GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Far Cry Primal: Review

  Playstation 4 

Das Far-Cry-Franchise dürfte neben Assassin's Creed und Just Dance zu den wichtigsten Spielereihen aus Ubisofts Entwicklerschmiede zählen. Denn Fortsetzungen sind bei Käufern sehr beliebt – immerhin weiß man, worauf man sich einlässt und ob einem bereits der Vorgänger gefallen hat und man bedenkenlos zugreifen kann. Bei Far Cry Primal wird diese Schlussfolgerung jedoch nicht gänzlich zutreffen, denn es gibt Gründe, warum der aktuellste Ableger nicht Far Cry 5 genannt wurde. Wir haben den Titel auf Herz und Nieren untersucht und legen im Test dar, was Far Cry Primal von seinen Vorgängern abhebt und warum sich ein Kauf für Fans der Marke ebenso wie für Neulinge lohnt!

10.000 B.C.

In Romanen, Filmen und Videospielen ist viel Platz für Fantasie und Fiktion und so werden diese Medien auch gerne genutzt, um beispielsweise spannende Zukunftsszenarien, voll mit moderner Technik und hilfreichen Gadgets, zu entwerfen. Far Cry Primal jedoch entscheidet sich für einen großen Schritt in die Vergangenheit und so werden wir mit einem wunderbar unverbrauchten und frischen Setting konfrontiert: die Mittelsteinzeit, 10.000 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung. Wir schlüpfen in die Rolle des Kriegers Takkar, welcher in der fiktiven Urzeitwelt Oros um sein eigenes und das Bestehen seines Stammes kämpfen muss und dabei nicht nur mit verfeindeten Stämmen, sondern auch mit allerlei Umweltgefahren konfrontiert wird.

Far Cry Primal

Auch für die bisherigen Titel der Far-Cry-Reihe war die Nutzung von nützlichen Gadgets und moderner Technik selbstverständlich und sogar zentrales Spielelement bei der Erkundung der Spielwelt und Absolvierung der Missionen. Aufgrund der zeitlichen Ansiedlung des Titels musste aber zwingenderweise auf Gyrokopter und Raketenwerfer und auch Geldwährung verzichtet werden, ohne dabei jedoch den Spielspaß abzumildern, und wir waren gespannt, was die Entwickler sich wohl als Ausgleich haben einfallen lassen. Am augenscheinlichsten ist hierfür die stark ausgebaute Crafting-Komponente. Anstatt nach absolvierten Missionen Belohnungen in Form von Geldbeträgen zu erhalten, basiert das Spielprinzip komplett auf der Nutzung von Rohstoffen.

So können wir uns nicht mehr für Betrag X neue Aufsätze für unsere Maschinenpistolen im Waffenladen holen, sondern sammeln Steine, Hölzer und Tierhäute, um uns aus ihnen im Handwerks-Menü immer leistungsfähigere Keulen, Bögen, Speere, Fallen etc. zu bauen. Doch auch abseits des eigenen Inventars muss fleißig gesammelt werden, denn zentrale Aufgabe in Far Cry Primal ist auch die Besiedlung von Oros mit den in allen Winden verstreuten und geschwächten Angehörigen des eigenen Stamms: den Wenja. Das Bauen von Behausungen für die durch Missionen geretteten oder angeworbenen Wenja ist zwar recht oberflächlich – so sind die Standorte der Hütten vorbestimmt und können nur per Knopfdruck mithilfe der benötigten Ressourcen aufgestuft werden –, ergänzt das Spielgeschehen aber sinnvoll, und vor allem die Jagd auf seltene Werkstoffe motiviert das Sammlerherz.

Far Cry Primal
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Jessica Rehse

Jessica Rehse am 16 Mrz 2016 @ 20:41
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen