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Tales of Zestiria: Review

  Playstation 4 

Der nunmehr fünfzehnte Teil der beliebten Tales-of-Reihe ist vor Kurzem hierzulande erschienen und kann gleich zwei Jubiläen feiern. Denn Tales of Zestiria repräsentiert auf der einen Seite das zwanzigjährige Bestehen und auf der anderen den ersten auf der aktuellen Konsolengeneration erhältlichen Ableger der beliebten Rollenspielserie. Nach dem Erscheinen in Japan hatte das Spiel bereits mit herber Kritik zu kämpfen und die Sorge westlicher Tales-Fans war somit groß. Warum Tales of Zestiria trotz berechtigter Kritik jedoch kein schlechtes Spiel ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht!

Ich sehe was, was du nicht siehst ...

In Tales of Zestiria übernehmt ihr die Kontrolle über den jungen Abenteurer Sorey, welcher unter ganz besonderen Umständen aufgewachsen ist. Denn bis ins junge Erwachsenenalter hat Sorey niemanden seinesgleichen – also Menschen – kennengelernt. In der Welt namens Glennwood gibt es zwei Arten von Bewohnern: Menschen und Seraphim. Seraphim haben zwar ebenso eine menschliche Gestalt, verfügen jedoch über besondere, am ehesten Magie gleichkommende Kräfte. Zudem sind sie von Menschen, die nicht über ein bestimmtes Maß an Resonanz verfügen, sinnlich nicht wahrnehmbar. Das hat dazu geführt, dass die Seraphim in der Geschichte der Menschheit lange Zeit einen gottgleichen Status innehatten. Die Menschen wussten von der Existenz der Seraphim, ohne sie sehen und hören zu können, und ehrten und respektierten sie. Im Gegenzug dafür schenkten die zum Teil sehr mächtigen Seraphim den Bürgern ihren Segen und schirmten mithilfe ihres Segens die Städte vor Monstern und die Herzen der Menschen vor Bosheit ab.


Im Laufe der Zeit erlosch jedoch der Glaube an die Seraphim und die Bosheit in den Herzen nahm so massiv zu, dass viele Seraphim sich von der Menschheit abwandten und somit auch ihr Segen verloren ging. Und dort, wo Bosheit vorherrscht, ist Raum für die Entstehung sogenannter Hellions. Durch und durch böse Wesen, die nichts als Zwietracht und Zerstörung im Sinn haben. Doch auch die Hellions sind für Menschensinne nicht wahrnehmbar, sodass diese sich unerkannt immer weiter ausbreiten und mit schlechten Absichten unters Volk mischen können. Sorey, von Kindesbeinen an in der Obhut eines friedlichen und weit abgeschiedenen Seraphim-Dorfes aufgewachsen, verfügt über die entsprechende Resonanz, um Hellions ebenso wie Seraphim wahrzunehmen und mit diesen zu kommunizieren.

Auf einer Erkundungstour mit seinem besten Freund, dem Wasser-Seraphen Mikleo, begegnet Sorey der Ritterin Alisha, welche sich auf der Suche nach Rettung für ihre Heimat verirrt hat und von katastrophalen Zuständen abseits des Bergdorfes und der für sie unsichtbaren Bewohner berichtet. Durch die menschliche Begegnung neugierig geworden, machen sich Sorey und Mikleo auf, ihr Dorf zu verlassen und die Menschenwelt zu erkunden. Schnell wird klar, dass Sorey und seine Fähigkeit, mit den Seraphim zu kommunizieren, eine besondere Gabe ist, die ihn innerhalb kürzester Zeit zum sogenannten Hirten werden lassen soll. Der Hirte bekommt durch einen mächtigen Seraphim die Fähigkeit, durch Bosheit verdorbene Hellions zu läutern und somit wieder Gleichgewicht in das Verhältnis der Menschen und Seraphim zu bringen. Der Weg dorthin ist jedoch lang und voller Hürden.

Tales of Zestiria
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Jessica Rehse

Jessica Rehse am 24 Nov 2015 @ 15:05
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