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Tom Clancy's Rainbow Six Siege: Review

  Playstation 4 

Der französische Publisher und Entwickler Ubisoft prescht derzeit mit allerhand neuen Videospielen auf den Markt. Besonders auch im Bereich der Shooter hat der Hersteller einige interessante Projekte in petto. Während viele Anhänger derzeit auf den Titel The Division warten, wurde erst jüngst mit Tom Clancy's Rainbow Six Siege eine bekannte Marke zurück in den Handel gebracht. Die Reihe ist bekannt für ihre ausschweifenden Ausflüge in den Taktikbereich. Gilt dies aber auch für den neuesten Teil? Wir haben uns unter die Truppe gemischt.

Aller Anfang ist schwer

Eine bösartige Terroristengruppe, die sich aus den Tiefen der Unterwelt erhebt und den Menschen das Leben zur Hölle macht. So in etwa impliziert das einführende Intro die Grundthematik des Videospiels. Doch was tun, um diese Unholde zu bekämpfen? Natürlich die beste Truppe voranschicken, die die militärisch-taktische Ebene so zu bieten hat. Dass da die Männer rund um die Rainbow Six nicht weit sind, braucht man an dieser Stelle wohl kaum zu erwähnen.

Doch wer anschließend eine tiefgreifende Handlung erwartet und mit einem actiongeladenen Solopart verwöhnt werden möchte, wird leider enttäuscht. Nicht etwa, weil Rainbow Six Siege keine Action zu bieten hätte. Nein, das wäre eine Fehleinschätzung, schließlich hat sich der Titel in puncto Spannung keinerlei Vorwürfe zu machen. Die Entwickler haben im Gegensatz zu den Vorgängern nur schlicht und ergreifend auf eine Kampagne verzichtet und stattdessen ihr Herzblut voll und ganz in den Mehrspielerbereich gesteckt. Das mag für Solisten zwar schmerzhaft sein, doch tut es der Qualität des Videospiels ansonsten keinen Abbruch.


Nichtsdestoweniger laden die sogenannten Szenarien auch dazu ein, offline ein Spiel zu beginnen. Allerdings ist damit kein bloßer Ersatz für die Einzelspielerkampagne geschaffen worden. Vielmehr handelt es sich um ein umfangreiches Training, das nicht nur für Neulinge ratsam ist. Ein weiterer Grund für das Spielen der Szenarien ist die Tatsache, dass hier für den Mehrspielermodus wichtige Punkte freigespielt werden können. Wie angedeutet, kommen dennoch besonders die Beginner an dieser Stelle auf ihre Kosten. Der Spieler erlernt die wichtigsten Elemente der Steuerung sowie die verschiedenen Ausrüstungsdetails, die für die taktischen Manöver vonnöten sind. Zudem erhält man einen umfangreichen Einblick in die Modi, die online auf einen warten. Daher trainiert man hier, Geiseln zu befreien, in Häuser und Flugzeuge einzudringen sowie Terroristen möglichst effektiv zu beseitigen.

Doch nur, weil es sich um Trainingsaufträge handelt, darf man nicht glauben, dass man leichtes Spiel hat und die Missionen im Handumdrehen bewältigt. Selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad kennt Rainbow Six Siege in diesem Bereich keine Gnade. Wer kurz vorm Ziel steht, die Bombe womöglich schon entschärft und nur noch den Weg nach draußen sucht, kann ebenso noch erschossen werden, womit die gesamte Aufgabe von vorne gestartet werden muss. Wer dabei nicht frustresistent beziehungsweise lernfähig genug ist, wird sich schnell die Zähne an so mancher Situation ausbeißen.

Tom Clancy's Rainbow Six Siege
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 20 Jan 2016 @ 12:30
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