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Overlord: Review

  Personal Computer 

Doch zurück zur Sache mit den gestohlenen Lebensmitteln. Warum ihr so dreist sein und sie nicht zu den Dorfbewohnern zurückbringen solltet? Weil ihr böse Overlords seid, Leute! Aber davon mal abgesehen stockt ihr damit euren Schergenpool beträchtlich auf. Letzterer bestimmt, wie viele Nachschubkräfte ihr ordern könntet. Vielerorts in der Spielwelt verteilt befinden sich nämlich Nester, aus denen neue Helferlein bezogen werden können. Leider nicht in unbegrenzter Menge, denn zu Beginn darf der Overlord nur maximal fünf Schergen gleichzeitig mit sich führen. Der Pool zeigt also nur die zum Abruf bereitstehende Reserve an und kann im Übrigen auch mit der Tötung von Lebewesen aufgefüllt werden. Ihr müsst also nicht dauerhaft zum Lebensmitteldieb mutieren.

Farbige Diener

Nein, wir wollen an dieser Stelle nicht politisch unkorrekt wirken. Wir meinen mit farbig nämlich die unterschiedlichen Schergentypen, die später für einige feine Strategie- und Adventure-Elemente sorgen. Seid ihr anfangs noch mit braunen Monstern (ausnahmsweise mal keine Nazis) unterwegs, die sich hervorragend als Frontkämpfer und Raufbolde eignen, gesellen sich später andersfarbige Zeitgenossen mit anderen Fähigkeiten hinzu. So sind rote Schergen exzellente fernkämpfende Feuermagier, während grüne sich ausgezeichnet in der Beseitigung von giftigem Unrat verstehen. Allen genannten Arten gemein ist die Wasserallergie. Zwar halten sich die Begleiter automatisch von jeglichen Gefahrenquellen fern. Befehligt ihr sie jedoch explizit in so eine hinein, segnen sie ohne Murren das Zeitliche.

Im Falle von wässrigen Hindernissen werden die blauen Schergen aktiv. Sie können dem Overlord problemlos durch das kühle Nass begleiten. Weitere Besonderheit: Gefallene Kameraden werden kurzerhand aus der Gefahrenzone geschleppt und wiederbelebt. Die Blauen sind also die Feldärzte eurer bösen Privatarmee. Via Zahlentasten könnt ihr schnell zwischen den Einheitentypen umschalten oder auf Wunsch auch die komplette Gruppe befehligen. Die momentan inaktiven Helfer halten sich währenddessen diskret hinter dem Overlord und stören nicht weiter.

Bis ihr jedoch Zugriff auf alle Schergentypen erhaltet, vergeht viel Zeit. Ihr müsst immerhin erst die Nester der Viecher finden. Und bevor diese einsatzbereit sind, müssen sie im Übrigen wie jedes andere nützliche Objekte auch von einer bestimmten Anzahl Schergen, meist zwischen drei und fünf, zu einem Teleporter transportiert werden, der sie zum Palast beamt. Die Schlepper stehen derweil natürlich nicht für andere Aufgaben zur Verfügung und sind ziemlich verwundbar.

Gewusst wie

Die Schergenvielfalt wussten die Entwickler in Rätseln umzusetzen. So müsst ihr zum Beispiel in einer moosbewachsenen Höhle einen Schalter aktivieren, um eine Brücke auszufahren und somit einen Zugang zu schaffen. Das Problem: Hierzu müssen die Schergen zunächst ein kleines Labyrinth mit tödlichen Geysiren durchqueren, die in gewissen Zeitintervallen ausgelöst werden. Es wäre also unklug, einfach den Schalter anzuvisieren und die kleinen Monster selbstständig hinlatschen zu lassen.

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Daniel Boll am 24 Jul 2007 @ 17:37
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