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Guild Wars: Review
Die QuestsBeschäftigen wir uns jetzt mal etwas näher mit den Quests. Wie schon erwähnt, erhält man sowohl in sicheren als auch unsicheren Arealen von Nicht-Spieler-Charakteren, die ein Ausrufezeichen über ihrem Schädel haben, Aufträge. Diese werden samt der jeweiligen Hintergrundgeschichte in das übersichtliche Quest-Logbuch aufgenommen, sobald man sie akzeptiert hat. Je nachdem, welche Quest man im Logbuch anwählt, erscheint auf der stets sichtbaren Mini-Map ein grüner Pfeil, der grob in die Richtung des Zielortes zeigt. Wer Letzteren genauer wissen möchte, schaut kurz auf die Vollbildkarte.
Schade nur, dass man die genannten Richtungsindikatoren meist erst dann angezeigt bekommt, wenn man sich in einem dem Zielort nahegelegenen Bereich befindet. Wenn man beispielsweise einem Nicht-Spieler-Charakter, der sich in einem noch nicht erforschten und weiter entfernt liegenden Areal befindet, eine wichtige Nachricht überbringen soll, steht man möglicherweise mangels Ortskenntnis erstmal auf dem Schlauch und muss sich um andere Quests kümmern. Dem hätte man vor allem mit etwas genaueren Quest-Beschreibungen entgegenwirken können.
Zum Glück kann man sich über mangelnde Beschäftigung wahrlich nicht beklagen. Da holt man für ein Mädchen einen in einer gefährlichen Gegend verloren gegangenen Obstkorb zurück oder eskortiert wichtige Nicht-Spieler-Charaktere. Man besorgt jemanden bestimmte Materialien oder überbringt diverse Botschaften. Man befreit gefangene Soldaten, schwächt wichtige Aussenposten der Charr oder legt sich mit grosskotzigen Bossgegnern an. Die Quest-Vielfalt hält bei Laune und bleibt dabei trotzdem überschaubar. Einige Primärquests, die für ein Fortschreiten in der Hauptstory wichtig sind, enthalten sogar versteckte Bonusmissionen, mit denen man sich vor allem kostbare Erfahrungspunkte hinzuverdienen kann.
Wie bei Rollenspielen üblich benötigt man die Erfahrungspunkte, um seinen Charakter nach und nach hochzuleveln. Nach jedem Levelaufstieg erhöht sich die Lebensenergie und man darf einige Punkte in die Heldenattribute (zum Beispiel Schwertkunst, Stärke und Taktik) investieren. Dies wirkt sich auch direkt auf die Fertigkeiteneigenschaften aus. So kann man beispielsweise die Stärke eines Heilzaubers erhöhen, indem man Punkte in das Taktikattribut investiert, an das der Zauber gekoppelt ist.
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