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Prey: Review
Die meisten Gegnertypen verhalten sich offensiv. Lediglich die Hunter bleiben gerne auf Abstand und verbergen sich auch mal hinter diversen Objekten. Andere Viecher wiederum nutzen Portale, um sich kurzzeitig aus dem Gefecht zurückzuziehen und dann urplötzlich an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Insgesamt ist die Gegner-KI jedoch nicht gerade auf einem hohen Niveau und dürfte auch Einsteiger nicht besonders überfordern. Aber was soll's, nur ein toter Alien ist ein guter Alien.
Mit eher gemischten Gefühlen dürfte die Fangemeinde die Sequenzen in dem Flugvehikel aufnehmen, das mit einer Energiekanone und einem Traktorstrahl ausgerüstet ist. Mit Letzterem könnt ihr normale Gegner und Objekte durch die Gegend wuchten, müsst aber auch das eine oder andere Verschieberätsel lösen. Uns hat der Flug durch die grossräumigen Innen- und Aussenareale gut gefallen, andere könnten dies mit der Zeit jedoch als langatmig empfinden.
Gevatter Tods Sichel ausweichenEine der grössten Besonderheiten von Prey lernt ihr kennen, wenn Tommys Leben ausgehaucht wurde: Einen richtigen Game-Over-Bildschirm werdet ihr nämlich nicht zu Gesicht bekommen, stattdessen landet ihr in einer Geisterwelt. Dort schweben blau- und rotfarbige gespenstische Wesen herum, welche die geistige und physische Gesundheit von Tommy repräsentieren. Letztere könnt ihr durch das Abschiessen dieser Wesen nach und nach auffüllen, seid allerdings einem gewissen Zeitdruck ausgesetzt.
Bestenfalls gelangt ihr also mit komplett wiederaufgefüllten Gesundheitsleisten ins Leben zurück und könnt meist an der Stelle weitermachen, an der ihr gestorben seid. Allzu oft werdet ihr die Geisterwelt aber wahrscheinlich eh nicht zu sehen bekommen, denn die Entwickler achteten auf eine faire Verteilung von Ressourcen. So findet ihr in akzeptablen Abständen Quellen mit heilender Energie und kommt auch in Sachen Munitionsvorrat nicht zu kurz. |
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