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Prey: Review
So ein Myst!Ja, angesichts der für einen Ego-Shooter ungewöhnlich hohen Rätseldichte drängt sich der Vergleich zu Myst auf. Zwar müsst ihr nicht mit einem Inventar herumhantieren und auch der Schwierigkeitsgrad ist recht moderat angesetzt, dennoch sind die zahlreichen Logik- und Verschiebe-Puzzles eine willkommene Abwechslung zum Balleralltag. Ein wichtiges Element ist das Ghostwalking, das Tommy relativ früh von seinem Grossvater beigebracht bekommt. Hierbei verlässt Tommys mit einem magischen Bogen bewaffneter Geist auf Tastendruck den Körper und kann von nun an von euch gesteuert werden. Auf Wunsch könnt ihr allerdings genauso schnell wieder in den Körper zurückkehren.
Wenn Tommy physisch also nicht mehr weiterkommt, ist der Einsatz des Geistes gefragt. Wird etwa ein Durchgang durch ein Kraftfeld versperrt, schlüpft ihr schnell als Geist hindurch und deaktiviert das Feld via Schaltkonsole. Ähnlich verhält es sich bei bestimmten Sicherheitsmassnahmen, die Selbstschussanlagen aktivieren könnten. Ein weiteres gutes Beispiel sind Aufzugmechanismen, die nicht an Ort und Stelle ausgelöst werden können. Also flugs den Körper auf dem Aufzug stehen lassen und mit dem Geist zum Schalter eilen.
"Hau", sprach Tommy - und schlug zuDoch auch Shooter-Fans werden wahrlich nicht zu kurz kommen, finden sich doch im Spielverlauf einige mächtige, wenn auch ungewöhnliche Ballermänner, die alle organischer Natur zu sein scheinen. Da wäre etwa eine Multifunktionswaffe, die sich mit verschiedenen Munitionstypen laden lässt, beispielsweise ein Eisnebel, der die Gegner in transparente Eisfiguren verwandelt. Raketenwerfer, Scharfschützen- und Schnellfeuergewehr sowie Granaten in Form von spinnenartigen Krabbelviechern fehlen genauso wenig.
Die Feuerkraft ist auch bitter nötig, bekommt ihr es doch nicht nur mit hartnäckigen Fusssoldaten, sondern auch mit wahren Bestien zu tun, die sich teils auf dem Boden und teils in der Luft fortbewegen. Die greifen euch nicht etwa nur auf animalische Art und Weise an, sondern können ihrerseits teilweise starke Ballermänner vorweisen. Geht euch mal die Munition aus, heizt ihr den Viechern als Geist mit eurem Bogen ein. Das geht allerdings nur so lange, wie eure geistige Gesundheit ausreicht. Sie stellt gleichzeitig auch euren Vorrat an magischen Pfeilen dar. Auffüllen könnt ihr die Leiste mit den Seelen getöteter Gegner. Neigt sie sich dem Ende zu, werdet ihr ohne weitere negative Folgen wieder in euren Körper zurückversetzt. |
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