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UFO - Aftershock: Review

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Spätestens mit dem Erscheinen von UFO Aftermath dürfte jedem klar geworden sein, dass Aliens alles andere als friedliche Wesen sind. Es war jedoch nicht diese Erkenntnis, sondern vielmehr das völlig neuartige Simultane Action System, kurz SAS, welches entscheidend zum ansehnlichen Erfolg des Spiels beigetragen hatte. Mit UFO Aftershock ist nun endlich dessen langersehnter Nachfolger erschienen, der die Geschichte des Vorgängers weitererzählen und einige Verbesserungen mit sich bringen soll. Welche genau das sind, erfahrt ihr in unserem Review.



Gut fünfzig Jahre ist es mittlerweile her, seit sich die Menschheit den bösartigen Aliens ergeben und auf einen künstlich erschaffenen Planeten zurückgezogen hat. Das ermöglichte es den Ausserirdischen, die Erde mit einer Biomasse zu überziehen, was diese fast vollständig zerstörte. Nichtsdestotrotz versuchen ein paar Aufständische nun ihren Heimatplaneten wieder zurückzuerobern und alle Invasoren zu vernichten. Dabei wird schnell klar, dass die Aliens längst nicht mehr ihre einzigen Feinde sind.

Die erste Entscheidung, die ihr bei UFO Aftershock treffen müsst, ist, auf welcher der insgesamt vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen ihr das Spiel in Angriff nehmen wollt. Vom blutigen Anfänger bis hin zum Veteranen dürfte hier für jeden etwas dabei sein. Habt ihr eure Wahl getroffen, wartet ein einführendes Tutorial auf euch, das Kenner der Serie bedenkenlos überspringen können. Neueinsteiger hingegen sollten die kurze Einführung unbedingt absolvieren, da diese einen sowohl mit der Steuerung als auch allen anderen wichtigen Aspekten des Spiels vertraut macht. Danach geht's ab ins virtuelle Kommandozentrum, in dessen Mitte sich eine riesige Weltkugel befindet. Von hier aus könnt ihr nicht nur eure nächsten Einsätze planen, sondern auch Basen ausbauen, diplomatische Beziehungen pflegen, Ausrüstung herstellen und Forschung betreiben. Voraussetzung dafür ist jedoch ein Stützpunkt auf der Erde, den ihr euch gleich in der ersten Mission verdienen könnt. In dieser werdet ihr von ein paar verbündeten Menschen gebeten, ihr Gebiet zu verteidigen. Also macht ihr euch mit einer Landungskapsel unverzüglich auf den Weg zur Erdoberfläche.

Bevor ihr in den Kampf zieht, solltet ihr eure Einheiten jedoch erst einmal eine passende Ausrüstung verpassen. Danach habt ihr die Möglichkeit, euch das Schlachtfeld in aller Ruhe anzuschauen und neuerdings auch den Einstiegspunkt selbst zu wählen. Bevor ihr jedoch auf der Erde landet, solltet ihr unbedingt noch einen Blick auf die jeweiligen Missionsziele werfen. Diese sind nun wesentlich abwechslungsreicher als beim Vorgänger und reichen von Eskortierungen über Eroberungen bis hin zu Geisel-Befreiungen. So gut wie gar nichts verändert hat sich hingegen bei der Steuerung. Wie gewohnt kommandiert ihr eure Einheiten praktisch ausschliesslich per Maus übers Schlachtfeld, wobei ihr der Einfachheit halber auch diverse Shortcuts benutzen dürft. Das ist auch dringend nötig, da ihr aufgrund der vielen verschiedenen Aktionsmöglichkeiten sonst schnell einmal ganz schön ins Schwitzen kommen dürftet. So könnt ihr euren Einheiten nicht nur diverse Haltungs- und Bewegungsbefehle geben, sondern auch verschiedenste Sichtmodi aktivieren. Zu diesen zählen beispielsweise die äusserst nützliche Infrarot- wie auch die Psi-Sicht des Psionikers, mit deren Hilfe er Feinde frühzeitig erkennen kann.

UFO - Aftershock
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Tim Richter

UFO---Aftershock


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Tim Richter am 04 Nov 2005 @ 05:59
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