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XCOM 2: Review

  Personal Computer 

Sid Meiers Spieleschmiede Firaxis liefert mit XCOM 2 einen direkten Nachfolger zum 2012 veröffentlichten Strategie-Sahnestück Enemy Unknown ab. Das Sequel ist PC-exklusiv und knüpft nicht nur in positiver Hinsicht an seinen Vorgänger an.

Rollentausch

Ging es in der XCOM-Reihe zuvor um die Invasion der Erde seitens außerirdischer Aggressoren, dreht XCOM 2 den Spieß um und versetzt die namensgebende Schutzorganisation der Menschheit in den Widerstand. Die Aliens haben das Zepter in der Hand, beherrschen gemeinsam mit übergelaufenen Verrätern der Gattung Homo sapiens die Welt. In bester Regime-Propaganda-Manier wird die Bevölkerung manipuliert, unterdrückt und ausgebeutet. Was von der einst so mächtigen XCOM übrig geblieben ist, fristet nun im Untergrund ein Dasein und versucht, Ziele mit Guerillataktiken zu verwirklichen. Das riesige fliegende High-Tech-Hauptquartier Avenger dient dabei als Schaltzentrale und Mittelpunkt der Rebellion.

Die Schiffscrew besteht teils aus alten Bekannten, die bereits im Vorgänger zur Verfügung standen, oder aus Nachkommen jener. Als Kommandant dürfen wir erneut die Erforschung von Alien-Technologien, die Herstellung bestimmter Kampfgerätschaften, die Rekrutierung neuer Soldaten und den Ausbau der Station anweisen. Auf einer Weltkarte fliegen wir zudem mit der Avenger Ziele an, um unsere Widerstandskontakte auf andere Länder auszudehnen, Ressourcen zu sammeln und Haupt- wie Nebenmissionen anzunehmen. Jede Aktion beansprucht Zeit, von der der Widerstand nicht viel hat, verfolgen die neuen Erdenherrscher mit außerirdischem Migrationshintergrund doch das sogenannte Avatar-Projekt, das das Schicksal der Menschheit und der Rebellion wahrscheinlich besiegeln würde. Primär gilt es also, durch die Zerstörung von wichtigen Einrichtungen und die Intervention bei bestimmten Alien-Einsätzen dieses Vorhaben zu sabotieren und letztlich die Forschungsbasis des Projektes ausfindig zu machen. Zeitsparende Faktoren bei Forschung und Herstellung sind wieder Wissenschaftler beziehungsweise Ingenieure, die gegen Bares angeheuert, aber auch in bestimmten Missionen befreit und ins eigene Personal übernommen werden können.

Hotkeys empfohlen

Schon XCOM: Enemy Unknown krankte an seiner etwas überladenen Menüstruktur in der Basis. Das Wechseln von einem Bereich zum anderen geht auch in XCOM 2 eher gemächlich vonstatten – zumindest via Mausbedienung. Wer schneller ins Forschungslabor, auf die Weltkarte oder in die Technikabteilung umschalten möchte, sollte sich die Verwendung von Hotkeys angewöhnen. Dies gilt auch für Aktionen im Einsatz: Erneut bestreiten wir Gefechte und Missionen in einer isometrischen 3D-Ansicht, die zoom- und drehbar ist. Letzteres geschieht wie gewohnt in vier vorgegebenen Stufen, ist also nicht stufenlos möglich. Während der Verfasser dieser Zeilen ein Fan von stufenlosen Perspektivwechseln ist, wird es andererseits sicherlich viele geben, die es so, wie es in XCOM umgesetzt ist, gut finden. Geschmackssache eben.

Jeder Soldat hat ab Werk zwei Aktionspunkte pro Runde, die etwa für ein Vorrücken, Schießen, Heilen, den Wurf von Granaten oder das Hacken von Gerätschaften verwendet werden können. Die jeweiligen Aktionen sind wahlweise wieder über eine Symbolleiste zugänglich oder können, wie beschrieben, über Hotkeys ausgelöst werden, was unserer Meinung nach komfortabler ist und Zeit spart. In den meisten Fällen beginnt unser Trupp verborgen, was neben dem erwähnten Hacken zu den neuen Funktionen von XCOM 2 zählt.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 19 Feb 2016 @ 16:06
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