GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

StarCraft II - Legacy of the Void: Review

  Personal Computer 

Fans des Strategie-Epos StarCraft 2 mussten zum Start des letzten Drittels der Trilogie besonders stark sein. Schließlich endet nach mehr als fünf Jahren das Ringen um die Galaxis. Ob Legacy of the Void dabei an die Vorgänger anknüpfen kann, klären wir im Test!

Düstere Zeiten

In weit, weit entfernter Zukunft balgen sich Menschen, die insektoiden Zerg und die edlen Protoss um die Vorherrschaft im All. Statt friedlicher Koexistenz werden Welten und Milliarden Existenzen ausgelöscht, zurück bleibt nur verbrannte Erde. Der Grundkonflikt zwischen diesen drei Parteien besteht seit dem StarCraft-Debüt anno 1998. Geändert hatte sich eigentlich erst etwas mit Heart of the Swarm, dem zweiten Teil der SC2-Trilogie, in welchem Raynormit einigen versprengten Terranern gegen den korrupten Diktator Arturus Mengsk aufbegehrte. Dem Konflikt entzogen sich die Protoss, die jetzt im Finale die Hauptpartei stellen und gegen einen weitaus mächtigeren Gegner zu kämpfen haben: Den dunklen Erschaffer Amon, der seine Kreationen von Zerg und Protoss ins Jenseits schicken möchte – ein für allemal.


Natürlich begehren die Protoss gegen dieses Schicksal auf und müssen sich zuvor erst einmal grün werden, wie sie es nun mit den verschiedenen Stämmen untereinander halten. Denn trotz psionischer Fähigkeiten und durchaus edlem Anmut sind sie so heillos zerstritten wie wir Erdenbürger auch. Allianzen schmieden, die anderen Rassen ins Boot holen und das ultimative Böse bekämpfen! Klingt grandios? Hätte es durchaus sein können, beginge Entwickler Blizzard nicht eine Reihe von Fehlern, die wir dem Studio gar nicht zugetraut hätten.

Verschenktes Potential

So wird mit dem Dunklen Templer Zeratul nicht nur ein Katalysator der Story sehr früh aus dem Spiel genommen, nein, seinen Platz nimmt Artanis ein, gewissermaßen der Hippie unter den Protoss. Ginge es nach ihm, wäre alles Friede, Freude, Eierkuchen und die Protoss würden sich zusammenraffen, um geballt loszuschlagen. Artanis bleibt dabei so zweidimensional wie langweilig, was zugleich auf ein Gros der restlichen Protoss-Riege zutrifft.

StarCraft II - Legacy of the Void

Nur der zwielichtige Alarak vermag Interesse zu wecken, weil er seine Motive bis zuletzt hinterm Berg hält. Wenn die Charaktere schon nicht zünden, sollte das Missionsdesign ordentlich reinhauen. Blizzard versteift sich aber in viel zu vielen Missionen auf den bekannten Missionsablauf, in welchem ihr eine Basis baut, Truppen zusammenzieht und dann geballt in die Offensive drängt. Wirklich interessant sind ein uraltes Protoss-Ritual, dem ihr beiwohnt, oder die letzten zwei Missionen der Hauptkampagne, in denen Taktik tatsächlich eine Rolle spielt.

StarCraft II - Legacy of the Void
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Daniel Wendorf

StarCraft-II---Legacy-of-the-Void


StarCraft-II---Legacy-of-the-Void


StarCraft-II---Legacy-of-the-Void


StarCraft-II---Legacy-of-the-Void


Daniel Wendorf am 05 Jan 2016 @ 18:35
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen