GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Risen 2 - Dark Waters: Review

  Personal Computer 

Da ist er wieder, der Namenlose. Nein, nicht der Typ aus der Gothic-Trilogie, sondern das junge Grossmaul aus Risen. Im zweiten Teil legt sich der Held mit der Meeresdämonin Mara an, die mit Riesenkraken und verbündeten Piraten nicht nur auf hoher See für Angst und Schrecken sorgt. Wir haben uns durch das neue Abenteuer von Piranha Bytes gekämpft und beim Erkunden wie immer fast keine Ecke der Inselreiche ausgelassen. Ist Risen 2 - Dark Waters ein weiterer gelungener Schritt zurück zu den Wurzeln der Gothic-Reihe?

Möchtegernpirat mit Alkoholproblem

Die Geschichte beginnt auf Caldera, der letzten Bastion der Inquisition. Die Riesenkraken von Mara behindern die Seefahrt und reissen ganze Kriegsschiffe in die Meerestiefe. Es sieht düster aus für jene Menschen, die sich noch gegen Maras Armeen stellen. Den Namenlosen scheint das herzlich wenig zu interessieren. Er ist seit dem Sieg gegen den Feuertitan im ersten Teil zwar ein gefeierter Held der Inquisition, verlor jedoch ein Auge und ersäuft seinen Kummer seitdem in Alkohol. Und so trifft es ihn recht überraschend, als ein Kamerad in sein Zimmer stürzt und ihn beim Saufen stört. Sein Vorgesetzter verlangt nach ihm - dringend. Dann dürfen wir die Kontrolle über den Protagonisten übernehmen, uns in der zu Beginn noch sehr eingeschränkt zugänglichen Inselfestung umschauen, von einem Gefangenen namens Largo das diebische Schleichen lernen und unser erneut unbegrenzt füllbares Inventar mit ersten Gegenständen einweihen.

Doch die Pflicht ruft, und so zieht es uns irgendwann - wie befohlen - zu unserem Vorgesetzten. Der erklärt uns die missliche Lage, in der sich die Inquisition befindet, und schickt uns zunächst zum Strand, um nach Überlebenden der letzten von Riesenkraken ausgelösten Schiffskatastrophe zu suchen, die sich in der Nähe abspielte. Trümmer sind das Einzige, was wir finden, treffen wir doch auf eine alte Bekannte: Patty, die Tochter des legendären Piratenkapitäns Stahlbart, wird gerade von Sandteufelchen attackiert. Kleinen, aber flinken Viechern, die vor allem in einer kleinen Gruppe nicht gerade ungefährlich sind. Wir ziehen unser Schwert und eilen der holden Maid zu Hilfe, ohne jedoch viel ausrichten zu können. Dafür ist unser Nahkampfrepertoire noch zu bescheiden - oder wieder, denn wir waren es doch, die vor nicht allzu langer Zeit einen Titan besiegten. Hat sich der Held etwa so schnell seine Fähigkeiten weggesoffen? Es scheint so, denn Patty geht deutlich schlagkräftiger vor, teils starke Hiebe aus und zieht zwischendrin auch mal eine Pistole, um den bösen Krabblern den Rest zu geben.



Wieder in Sicherheit, verrät Patty der verdutzten Hauptfigur, warum sie den gefährlichen Weg nach Caldera auf sich genommen hat. Ihr Vater Stahlbart sei im Besitz einer mächtigen Waffe, mit der man die Riesenkraken besiegen könne. Diese Information gefällt der Inquisition so gut, dass sie den Helden kurzerhand auf eine geheime Mission entsenden: undercover in die Piratenszene, um an das Artefakt zu gelangen. Patty kommt da sehr gelegen, ist sie doch selbst eine Freibeuterin und kann sicher beim erfolgreichen Einschleusen des Einäugigen helfen. Noch schnell das örtliche Lagerhaus schleichenderweise geplündert, dann mit dem Schiff auf nach Takarigua, wo sich ein berüchtigtes Piratennest befindet. Das Abenteuer beginnt.

Risen 2 - Dark Waters
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Daniel Boll


Risen-2---Dark-Waters


Risen-2---Dark-Waters


Risen-2---Dark-Waters


Risen-2---Dark-Waters


Daniel Boll am 25 Mai 2012 @ 05:30
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen