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King Arthur II: Review

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Im Jahr 2010 gelang dem Entwickler Neocore Games mit dem Strategiespiel King Arthur ein Überraschungshit. Der just veröffentlichte Nachfolger soll an diesen Erfolg anschliessen. Ob das gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.


Lang lebe der König ... sein Sohn

Kurze Rückblende: In King Arthur: The Role-playing Wargame schlüpften wir in die Rolle des namensgebenden Königs und sorgten in Britannien für Frieden. Ein augenscheinlich wunderschönes Ende einer Geschichte. Doch wie so oft trügt der Schein. Eine ziemlich durchtriebene Hexe von den nicht minder mysteriösen Orkney-Inseln beschwört eine längst vergessene Rasse von Dämonen herbei, die Britannien ins Chaos stürzt. Zu allem Übel kommt es am Altar des heiligen Grals zu einem noch ungeklärten Vorfall, bei dem der König schwer verwundet wird. Die ganze Hoffnung des Landes ruht jetzt auf dessen Sohn, William Pendragon, dessen Rolle ihr in der Kampagne von King Arthur II einnehmt.

Richtig gelesen: King Arthur II bietet nur eine Kampagne. Diese ist jedoch sehr umfangreich und dürfte euch gut und gerne 20 bis 30 Stunden beschäftigen. Das aus dem Vorgänger bekannte Spielprinzip bleibt weitgehend unangetastet. Nach wie vor zieht ihr mit dem (anfangs einzigen) Heldencharakter rundenweise über eine relativ hübsch ausgearbeitete Landkarte, durchstreift einzelne Provinzen und erobert diese beziehungsweise absolviert zahlreiche Missionen. Kommt es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung, blendet das Geschehen auf ein Schlachtfeld mit Echtzeitkämpfen um. Dazu aber später mehr.



Für die Kenner des Vorgängers dürfte zunächst wichtiger sein, was sich denn nun - abseits der Story - geändert hat. Unter anderem hat das Team von Neocore Games die Reichs- und Rohstoffverwaltung ein wenig zusammengestrichen. So gibt es beispielsweise ab sofort nur noch eine Ressource: Gold. Und auch der Ausbau des eigenen Reiches - zum Beispiel mit neuen Gebäuden - ist im direkten Vergleich mit der Total-War-Serie etwas oberflächlich. Diese Reduzierung ist ein zweischneidiges Schwert. Wer sich gerne mit viel Mikromanagement beschäftigt, dürfte von dieser Design-Entscheidung enttäuscht sein. Wer lieber kämpft, erfreut sich hingegen am etwas besseren Spielfluss. Hierbei muss jeder von euch selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist.

King Arthur II
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Andre Linken


King-Arthur-II


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Andre Linken am 09 Feb 2012 @ 13:50
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