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Syndicate: Review

  Personal Computer 

EA ist nicht zu beneiden. Der Konzern sitzt auf einem riesigen Berg voller Marken und bekommt von Spielern auf der ganzen Welt vorgeworfen, diese nicht mehr richtig zu nutzen. Und wenn man sich dann doch mal entschliesst, einen ehemals grossen Namen auszugraben, kann der Publisher eigentlich nur verlieren. Warum Syndicate dennoch vieles richtig macht, lest ihr in unserem Test.

Der unzufriedene Retrogamer

Es ist eigentlich gang und gäbe: Ein alter Name wird ausgegraben und die ehemalige Gefolgschaft meckert bereits vor der Veröffentlichung alles in Grund und Boden. So hat EA das neue Syndicate zunächst erstaunlich lange unter Verschluss gehalten. Obwohl es sich um ein offenes Geheimnis handelte, dass sich hinter dem Project Redlime betiteltem Geheimprojekt zweifelsohne ein neues Syndicate versteckte, konnte man die Entwickler der Starbreeze Studios dennoch fast in Ruhe arbeiten lassen. Immerhin mehr als zwei Jahre konnte EA die wahre Marke hinter dem Codenamen verbergen. Erst mit der offiziellen Enthüllung begann der typische Aufschrei über den Wechsel des Genres hin zu einem Shooter. Dabei ist die Genrewahl eigentlich das geringste Problem von Syndicate.

Wo ist die lebendige Welt?

Das Setting von Syndicate wirft einen direkt in das Spielejahr 1993 zurück, denn auch im Original wird man in eine herrlich dunkle, brutale Zukunftsvision geworfen, die einen sich abzeichnenden Krieg der weltbeherrschenden Syndikate vor sich hat. Dabei stehen die teils extrem grellen und sterilen Firmen- und Luxusgebäude im krassen Kontrast zu den mickrigen Lebensverhältnissen des grössten Teils der Weltbevölkerung. Dass eine solche Welt wenige Idealisten und mehr Egoisten gebärt, wird sehr schnell deutlich. In der Rolle des Agenten Kilo, der ein brandneues Chip-Implantat sein Eigen nennen darf, müsst ihr zusammen mit eurem Agentenpartner Merit und der mysteriösen Lily Drawl die Aufträge ausführen, die letztendlich zu einem wahren Krieg führen.



Dabei bleibt die Geschichte nach gutem Beginn ein wenig auf der Strecke. Dafür geht es stellenweise zu vorhersehbar und vor allem zu übertrieben weiter. So zerlegt ihr nach einer mehr oder weniger verdeckten Operation in einem gegnerischen Syndikatsquartier fast die halbe Stadt bei einem Gefecht mit einem Gleiter. Dass es sich hierbei nicht um verfeindete Syndikate mit viel zu viel Macht handelt, wie die beteiligten Superfirmen versuchen zu beschwichtigen, kann eigentlich keiner mehr guten Gewissens glauben.

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Patrik Nordsiek


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Patrik Nordsiek am 02 Mrz 2012 @ 18:35
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