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Soul Calibur - Broken Destiny: Review
Modus vermisstSo weit kann man kaum etwas bei Soul Calibur: Broken Destiny bemängeln, jedoch kommt schnell Unmut auf, wenn man sich die Modi genauer betrachtet. Die Einzelspielermodi neben dem obligatorischen Schnellen Spiel sind der Spiessroutenlauf und die Prüfungen. Bei den drei Prüfungen muss man auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gegen zufällige Gegner bestehen, um in die Highscore-Liste zu kommen. Verliert man aber einen Kampf, heisst es Game Over. Ein berühmtes Continue gibt es hier nicht, was den Modus etwas frustrierend machen kann. Ein klassischer Arcade-Modus fehlt hier ganz, genauso wie Einstellmöglichkeiten für die Kämpfe. Man muss also in allen Modi das nehmen, was an Runden, Zeit und Energie vorgegeben ist.
Beim Spiessroutenlauf tritt man in verschiedenen Turnieren an, die alle ihre aberwitzigen Geschichten erzählen. Das Problem dieses Modus: er ist frustrierend und langweilig. Man bekommt vor jedem Kampf eine mehr oder minder aussagekräftige Ansage, wie man den Kampf gewinnt. Beispiel: Man muss einen Gegner mit einem Gegenangriff innerhalb von fünf Sekunden erwischen. Das hört sich jetzt leichter an, als es ist, denn man muss exakt den Move machen, der vorgegeben ist, sonst gilt der Kampf als verloren. Vor allem weiss man bei den schwammigen Ansagen nicht immer so richtig, was man eigentlich genau tun soll. Und genau das macht diesen Modus fast ungeniessbar, ausser man ist hartgesottener Profi. Was dann noch bleibt, ist der Multiplayer-Teil, der recht cool geworden ist, aber leider nur Zweikämpfe per WLAN zulässt. Eine Online-Komponente fehlt ganz. |
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