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Jak & Daxter - The Lost Frontier: Review
Jak & Daxter sind zurück! Das neuste Abenteuer der beiden führt die Geschichte der PS2-Serie nun auch auf der PSP weiter. Ob es sich noch so gut spielt wie früher, haben wir für euch herausgefunden.
Dunkle MaterieDie Geschichte von The Lost Frontier setzt direkt nach dem Ende von Jak III an. Die beiden tierischen Helden Jak und Daxter sind auf der Suche nach einer neuen Energiequelle, um die drohende Energiekrise des Planeten abzuwenden. Zusätzlich haben die beiden Protagonisten mit einem Ungleichgewicht der Eco-Energie zu kämpfen. Doch damit nicht genug, am Rande des Planeten werden sie von Luftpiraten angegriffen und müssen notlanden. Jetzt beginnt das neue Abenteuer und das Heldenduo muss sich wieder in diversen Herausforderungen an Land und in der Luft behaupten. Die Story gewinnt dabei keinen Preis für Ideenreichtum und wabert eigentlich nur so vor sich hin. Trotzdem ist Jak & Daxter mit vielen unterhaltsamen Zwischensequenzen garniert und kann mit anderen Elementen als der Story überzeugen.
Zu LandBei der Steuerung ist mehr oder weniger alles beim Alten geblieben, durch die Einschränkungen der PSP sind aber einige zusätzliche Tücken aufgetaucht. So ist der Überblick, besonders im Kampf mit mehreren Gegnern, nicht immer gegeben. Man kann die Ansicht jedoch mit den Schultertasten jederzeit nachjustieren. Im Gegensatz zu Ratchet & Clank: Size Matters haben die Entwickler das Übersichtsmanko aber besser gelöst, die Kamerasteuerung geht einfacher von der Hand. Ein Problem bleibt trotzdem die etwas ungenaue Zielautomatik. Oft kommt es vor, dass man im Eifer des Gefechts, besonders gegen mehrere Gegner, den Überblick verliert und auch mal blind um sich ballern muss. Doch neben dem Ballern warten auch sehr viele Geschicklichkeitsprüfungen in guter alter Jump-'n'-Run-Manier auf den Spieler.
Bekannte Moves, wie der Doppelsprung oder der Drehkick, sind natürlich noch vorhanden, genau so wie die zahlreichen Waffen, die Jak mit sich herumschleppen kann. Erledigte Gegner hinterlassen Ecos, die Daxter durch die aus den Vorgängern bekannte Mechanikerin Keira in neue Fähigkeiten umwandeln lassen kann. In The Lost Frontier kann sie erstmals ihre neu erlernten Kräfte als Eco-Heilige nutzen. Jak kann im Spiel beispielsweise die Zeit kurz verlangsamen, um so manche Passagen besser zu überwinden. Die Fähigkeit, sich in den dunklen Jak zu verwandeln, hat der Protagonist jedoch nicht mehr; diese ist nun dem kleinen Daxter zugefallen. Auch er kann so quasi durch die Levels wüten und mit ein paar Spezialangriffen alles wegräumen, was an Gegnern im Weg steht. Der dunkle Daxter ist anfangs zwar cool, aber auf Dauer dann doch etwas anspruchslos und öde. |
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 Stefan Vogel
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