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Demigod: Review

  Personal Computer 

Mannschaftssport

Benutzerdefinierte Gefechte und eine automatische Spielsuche verstehen sich für ein Echtzeitstrategiespiel von selbst. In der Ruhmeshalle, sozusagen dem Online-Turniermodus, entscheidet ihr euch zu Beginn für die Mächte des Lichts oder der Finsternis. Dies schränkt eure Wahl des Halbgotts auf vier Charaktere ein, jeweils zwei Assassinen und zwei Generäle (dazu später mehr). Ziel ist es, mit all jenen Spielern zusammen, die eure Seite gewählt haben, eine vorgegebene Anzahl Gunstpunkte zu erreichen. Ist dies geschafft, beginnt eine neue Epoche, wo alle Punkte auf Null gesetzt werden. Komplette Statistiken können auf der Homepage von Demigod eingesehen werden.

Bald wird klar, dass der eigentliche Schwerpunkt von Demigod im Mehrspielermodus liegt. Wie es bisher nur aus gewissen Ego-Shootern bekannt war, wird von den Entwicklern nicht einmal versucht, dem Solospieler eine nachhaltige Alternative zu bieten. Demigod ist ein Spiel, das von Grund auf für Online- und Netzwerkschlachten gestaltet wurde. Ein Mangel an Mitstreitern oder Gegnern lässt sich mit KI-Spielern auf vier Schwierigkeitsstufen kompensieren - bis zu zehn Teilnehmer gleichzeitig sind möglich. Ihr kämpft immer zusammen im Team mit anderen Halbgöttern, sofern kein Duell gespielt wird. Verlässt ein Spieler ein laufendes Gefecht, übernimmt ein neuer KI-Spieler sofort dessen Steuerung. Dies schmälert den Frust, den frühzeitige Aussteiger und schlechte Verlierer oft in Echtzeitstrategie-Matches bewirken.

Freie Sicht

Wie in Echtzeitstrategietiteln üblich, wird euer Halbgott mit Mausbefehlen herumgelotst. Mit einem Rechtsklick bewegt ihr euren Halbgott, mit Linksklick werden Fähigkeiten ausgewählt und auf ein Ziel gerichtet. Die Tasten 1 bis 4 geben direkten Zugriff auf eure Fertigkeiten, F1 bis F4 auf einsetzbare Gegenstände und 5 bis 7 erzeugen Untergebene. Die Oberfläche ist logisch und so aufgeräumt, dass sich Demigod auch nur mit der Maus alleine problemlos spielen lässt. Mit dem Mausrad kann die gesamte Karte bequem in einem Dreh heraus- und hereingezoomt werden, so dass friemelige Minikartekommandos überflüssig sind. Trotzdem habt ihr immer den Überblick mit der Übersichtskarte links oben und könnt mit der Rücktaste zwischen zwei gespeicherten Kamerapositionen wechseln. Zudem kann die Karte mit den aus Shootern gewohnten Tasten W, A, S und D in alle Himmelsrichtungen verschoben werden, mit gedrückter Leertaste wird die Kamera frei bewegt. Und für das wahre Diablo-Erlebnis fixiert ihr mit der T-Taste die Kamera auf euren Halbgott. Bis auf die grundlegende Kamerasteuerung könnt ihr sämtliche Tastenfunktionen nach eurem Geschmack konfigurieren.

Demigod
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Benjamin Bill am 01 Jul 2009 @ 16:13
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