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Demigod: Review
Demigod übernimmt den Grossteil der DotA-Regeln, gibt dem Erfolgsrezept aber genug eigene Zutaten hinzu, um sich positiv abzuheben. Den etwas trägen Verlauf eines DotA-Matches peppt Demigod mit einem Spielelement auf, das man so auch schon im rasanten Dawn of War II gesehen hat: An strategischen Punkten sind Fahnen platziert, deren Besetzung für den Sieg entscheidend sind. Ausserdem liegt es an euch, Basis und Einheiten kontinuierlich aufzurüsten, sofern es die Situation erfordert.
Vor Spielbeginn könnt ihr eine von vier Spielarten auswählen. Die Zerstörung des gegnerischen Hauptgebäudes (Zitadelle genannt) führt in jedem Fall zum Sieg, ist aber bloss im langsamsten Modus Eroberung empfehlenswert. In der Variante Festung müssen stattdessen sämtliche Festungen des Gegners zerstört werden. Indem eine gewisse Anzahl feindlicher Halbgötter getötet werden, erringt ihr in Schlächter den Sieg. In jeder Arena sind Fahnen gesteckt, die ihr eine gesetzte Zeit halten müsst, um in Dominator zu gewinnen. Zu Beginn ist jede Basis im Besitz mindestens eines Portals, aus dem Verstärkung anrückt. Diese Verstärkungstruppen lassen sich vom Spieler nicht steuern und eilen geradewegs in Richtung der gegnerischen Basis, bis sie auf feindliche Einheiten treffen. Ihr übernehmt also meist nur die Steuerung einer einzelnen Einheit, nämlich des Halbgotts, was sich für ein Strategiespiel vorerst vielleicht langweilig anhört.
Doch hier wird die Rollenspielhefe in den Teig geknetet, die das Ganze so richtig aufgehen lässt: Wie in RPGs üblich, beginnt euer Halbgott auf Stufe 1 und gewinnt Erfahrungspunkte, indem er gegnerische Einheiten und Halbgötter tötet sowie Fahnen verteidigt. Je mehr Erfahrungspunkte ihr sammelt, desto eher steigt die Stufe und desto stärker wird euer Halbgott. Denn mit jeder zusätzlichen Stufe bekommt ihr einen Punkt gutgeschrieben, den ihr in eine von vielen Fähigkeiten investieren könnt. |
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