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Populous DS: Review
Das Spielprinzip mag sich kompliziert und umfangreich anhören, ist aber eigentlich ganz simpel. Dennoch ist ein umfangreiches Tutorial vorhanden, das den Spieler weniger in die Spielpraxis, als vielmehr in die Zusammenhänge von Populous einführt. Ist diese erste Hürde übersprungen, merkt man schnell, wie banal das Spiel eigentlich im Vergleich zu aktuellen Titeln ist. Minutenlang wird Land angehoben und gesenkt, bis das eigene Volk mengenmässig das des Gegners übertrumpft hat. Und das ist auch bei der dritten Erwähnung wirklich das Einzige was man tut. Die Katastrophen dienen entsprechend nur zur kurzen Ablenkung und zur Dezimierung des Feindes. Kippt die Waagschale auf dem Bildschirm zu den eigenen Gunsten, so kann man die finale Schlacht fordern. Alle Gläubigen machen sich auf in den Kampf und schlagen sich mit den Gegnern. Aktiv eingreifen kann man hier aber nicht mehr.
Die Darstellung von Populous auf dem Handheld ist durchaus gelungen. Beide Bildschirme zeigen den Ausschnitt der aktuellen Welt. Auf dem unteren ist über den Boden ein Gitter gelegt, wodurch man besser sehen kann, ob es sich um Steigungen oder Gefälle handelt. Auf dem oberen sind dafür die Häuser und die Gläubigen zu sehen. Die Steuerung ist ein Mix zwischen dem Benutzen des Touchscreens und der Tasten. Sie geht einfach und grösstenteils präzise von der Hand. Grafisch bietet das Spiel Retro-Flair im positiven wie auch im negativen Sinne. Wer das Original gespielt hat, wird sich sofort wieder zu Hause fühlen, alle anderen werden eingestehen müssen, dass optisch auch etwas mehr möglich gewesen wäre.
Abwechslung wird in spielerischer Hinsicht kaum geboten, dafür wechseln die Landschaften immer wieder ihr Thema. Von saftigem Grün hin zu brauner Erde und einer eisigen Schneelandschaft. Neben der Einspieler-Kampagne, in der man einzelne Levels bestreitet und so auch neue Götter freischalten kann, gibt es auch einen Mehrspieler-Modus mit bis zu vier Spielern. Leider sind für ein solches Abenteuer auch gleich vier Spielmodule notwendig.
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