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Fussball Manager 07: Review
Wir wollen den Karriereweg des Trainers an dieser Stelle nun vorläufig beenden, es sollte lediglich ein kleiner Einblick in einen möglichen Spielstart sein. Andere Manager haben gänzlich andere Erfahrungen sammeln können, sind mit ihrem Verein gleich drei Mal in Folge aufgestiegen und stehen nun vielleicht mit einer veralteten Mannschaft da, weil die Jugendarbeit nicht forciert wurde. Wie ihr das Spiel auch angeht: ihr werdet nie die gleiche Karriere noch einmal erleben, dafür sind die Möglichkeiten des Verlaufs zu umfangreich.
Und wer weiss? Vielleicht habt ihr sogar Lust, selbst auf dem Platz aktiv ins Geschehen einzugreifen. Nein, keine Angst, die grausame Football-Fusion-Option hat nicht den Weg zurück ins Spiel gefunden. Dafür könnt ihr nun einen Kicker auf dem Platz übernehmen und dessen Geschicke lenken. Ganz auf Wunsch, versteht sich. Mit dem Gamepad mal selbst vor den Ball zu treten, ist zwar eine nette Dreingabe, letztlich aber weder für die Spielbalance noch langfristig für den Spielspass förderlich. Daher verzichten wir an dieser Stelle auf weitere Details dieser Option. Vielmehr wollen wir einen Blick auf eure tägliche Arbeit werfen.
Die übersichtliche, klar strukturierte Menüführung lässt kaum Wünsche offen, nur wenig hat sich im Vergleich zum Vorjahr verändert. Der eher unterkühlte Stil der einzelnen Bildschirme ist jedoch ebenso beibehalten worden. Als Manager und Trainer in Personalunion könnt ihr euch entweder um alle Belange in sportlicher wie finanzieller Hinsicht kümmern, oder ihr überlasst einzelne Themenfelder wie beispielsweise die Sponsoren-Verhandlungen euren Mitarbeitern. Erfreulich: Die Co-Trainer sind mit erheblich mehr Intelligenz ausgestattet worden und beraten euch ebenso kompetenter bei der Aufstellung, wechseln wunschgemäss nach Vorgabe sinnvoll ein und aus und berichten über Trainingsleistungen eurer Kicker. Auch das von uns bemängelte Fehlen des Privatlebens ist passé. Ihr könnt wieder heiraten, Statussymbole erwerben und sogar Golf spielen wie Franz Beckenbauer.
Die meiste Zeit verbringt ihr jedoch im Teammenü eurer Mannschaft. Hier legt ihr das Training fest, teilt Spieler in Trainingsgruppen ein, kümmert euch um die Nachwuchsteams bis hin zur D-Jugend und grübelt stundenlang über die bestmögliche Taktik und Aufstellung für das nächste Spiel, wobei euch die Scoutberichte viel über die Fähigkeiten der kommenden Gegner verraten. EA Sports hat sich erneut für das wesentlich abstraktere Stärkensystem entschieden, was ja auch von der Fangemeinde begrüsst und angenommen wurde. Denn nicht der kumulierte Gesamtwert eurer Kicker ist wichtig, sondern die einzelnen Fähigkeiten sollten bei eurer Entscheidung für die Stammelf eine Rolle spielen.
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