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Guild Wars - Nightfall: Review
Wo der Derwisch noch gut allein zurecht kommt, hat der Paragon eher das Nachsehen. Denn die gutmütigen Paragons sind hervorragende Unterstützer-Figuren für andere Gruppenmitglieder. Mit ihren Schlachtrufen feuern sie Kämpfer an, motivieren zum Durchhalten, verstärken Magieresistenzen und Erholungszauber, aber stehen mit Schild und Speer ausgerüstet eher lieber hinten als vorne. Vier Charakter-Slots stehen euch bei Spielstart zur Verfügung. Neben Derwischen und Paragons könnte ihr also noch Mönche, Waldläufer, Nekromanten, Elementarmagier, Mesmer und Krieger spielen.
Theo, dieses Mal geht?s nach ElonaNightfall dreht sich sogar um eine Rahmenhandlung. Nur leider bekommt ihr davon erst relativ später im Spiel etwas mit, denn auf den ersten Spielstufen steht das Questen und Leveln im Vordergrund. Jedenfalls steht im schönen Elona ein gefallener Gott kurz vor der Wiederauferstehung. Und der hat sicher nicht viel für den Kontinent übrig. Bevor also mutierte Osterhasen von der Wiederauferstehung verkünden, müsst ihr mit Sack und Pack durch die Landschaften ziehen, jede Menge Quests lösen und allen Heldenmut zusammen nehmen, um den Vorgang zu stoppen.
Die Reise auf dem fremden Kontinent lohnt sich. Weitläufige, offene Landschaften entfalten sich wie ein Märchenbuch vor dem Auge und erzählen von einer mystischen Welt. Wenn Wasserfälle gemächlich von Klippen rollen, raptorenähnliche Echsen durchs Dschungeldickicht huschen und lästige Mega-Insekten über kniehohem Sumpfwasser schwirren, käme man schon fast auf die Idee, im Jurassic Park angekommen zu sein. Zum Glück bildet das felsige Dschungelgebiet eine Schnittmenge mit den übrigen Wüstenlandschaften von Nightfall. "Ägyptisches Afrika" wäre wohl eine passende Beschreibung in einem Reiseführer. |
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