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Jets'n'Guns: Review

  Personal Computer 

Aber zurück zum Tuning. Mit dem neuen Schiff erhaltet ihr zusätzliche Waffenslots, so dass ihr im Endeffekt drei Frontalwaffen, eine Heckwaffe, einen Raketentyp und einen Bombentyp auswählen könnt. Dabei passt jedoch nicht jede Waffe in jeden Slot, was bei Raketen und Bomben wohl sehr offensichtlich ist. Doch auch die Frontalwaffen können nicht einfach ans Heck geschraubt werden oder umgekehrt. Einige der Krawallmacher haben vorgeschriebene Plätze und dürfen nur dort eingesetzt werden, was euch die Planung für die Bewaffnung schon mal durcheinander werfen kann.

Damit ihr jedoch nicht vollkommen hilf- und planlos rumtüfteln müsst, haben euch die Entwickler stolze 18 Schiffsupgrades an die Seite gestellt. Mit diesen käuflichen Gadgets könnt ihr euch das raue Leben weitaus leichter machen. Das Problem mit dem Waffensystem kann ein kleines Upgrade lösen, dank dem ihr mehrere verschiedene Konfigurationen gleichzeitig anlegen könnt. Ihr müsst lediglich alle benötigten Waffen im Laderaum haben, könnt die Geräte also selbstverständlich nicht verkaufen. Stattdessen schaltet ihr einfach mit den Zifferntasten die verschiedenen Konfigurationen durch und könnt so sicherstellen, dass ihr für jede Lage die richtige Bewaffnung parat habt.

Mit weiteren Upgrades steigert ihr die Stabilität eurer Aussenhülle, ändert die Flügelqualität, um besser manövrieren zu können, oder kauft Dämpfer, die Schaden abfangen, wenn ihr zu nah an den Boden kommen solltet. Interessant ist auch das Hacking-Tool, mit dem ihr einige der Fahrzeuge in den Arealen hacken könnt. Diese walzen dann auf euer Kommando hin die Gegner einfach platt, bis ihnen der Sprit ausgeht. Fans der älteren Sidescroller werden sicherlich die Satelliten kennen, welche um euer Raumschiff herumfliegen und oftmals selber noch schiessen können.

Jets'n'Guns

beschränkt sich da leider nur auf Metallkugeln, die euch lediglich ein wenig Schutz bieten. Besonders interessant und wichtig sind jedoch die Spielzeuge, die euch auf Dauer mehr Geld verschaffen. Mit einem Gerät werden euch zum Beispiel gesuchte Piraten angezeigt. Schiesst ihr diese Schiffe dann ab, bekommt ihr dafür eine weitaus höhere Prämie. Es lohnt sich also durchaus, sich gut zu überlegen, wie ihr euer Geld investiert.

Rein ins Getümmel

Dass ihr das Schiff nicht einfach nur der Optik wegen aufrüstet, ist wohl klar, also stürzt euch rein ins Geschehen. Insgesamt bietet

Jets'n'Guns

21 Levels, die fast alle vollkommen unterschiedlich sind. Hier flattert ihr nicht über ein Drittel des Spiels durch ein und dieselbe Einöde, sondern bekommt ständig neue Szenarios geboten. Ihr ballert euch nicht nur durch die tiefen Weiten des Weltraums, sondern rast über diverse Planetenoberflächen sowie durch eine riesige organische Welt mit vielen ekligen Gegnern und müsst sogar in einem Level einen Gegner auf einem Zug ausschalten.

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Benjamin Boerner am 11 Mai 2005 @ 15:41