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Singles 2 - Wilde Zeiten: Review

  Personal Computer 

Generell sind viele neue Aktionsmöglichkeiten hinzugekommen. Wer mag kann einfach anfangen zu tanzen, Hauptsache der Spass stimmt. Mit genug Dialogen habt ihr dann auch sicherlich von jemandem das Herz erobert und könnt mit ihm oder ihr in die Kiste springen. Auch in dem Fall setzt Singles keine Zensur ein. Alles bleibt sichtbar, bis auf den intimsten Bereich, denn dieser verschwindet in der Regel unter der Bettdecke. Überhaupt wirkt das ganze Geschehen nicht billig oder lächerlich. Singles zeigt zwar viel nackte Haut, bleibt dabei aber stets geschmackvoll.

Das Drumherum

Wer sich von der Geschichte zu sehr eingeengt fühlt, der kann sein Glück auch einfach im freien Modus versuchen und dort wieder nach Lust und Laune rumflirten. Hier könnt ihr dann auch wie beim Vorgänger die WG-Teilnehmer selber zusammenstellen und alle einzeln kontrollieren. Wer mag kann so auch Boy/Boy und Girl/Girl Beziehungen führen. Ein wahr gewordener Männertraum?

Interessant für alle Liebhaber von Hochglanzmagazinen könnte ausserdem der Fotomodus sein. Dieser Modus hält das normale Spielgeschehen an und erlaubt es euch, die Figuren komplett frei zu positionieren. So bleibt es vollkommen eurer eigenen Fantasie überlassen, in was für Posen ihr die Protagonisten bewegt. Ob sich da wohl in naher Zukunft die ersten Online-Erotikmagazine zusammenfinden?

Die Technik

In diesem Bereich hat

Singles 2

die Nase ein klein wenig vor den Kollegen der Sims. Die Optik ist nicht nur schöner, sondern wird noch dazu nicht durch irgendwelche pixeligen Felder verdeckt. Die Charaktere sehen sehr detailliert aus und haben sehr viele schöne Animationen für die unterschiedlichen Aktionen im Alltag. Das sticht vor allem hervor, da die Bewegungen nicht ganz so übertrieben sind, wie das bei der Konkurrenz der Fall ist. Schade hingegen ist nur, dass die Wechsel zwischen Tag und Nacht wieder einmal so abrupt vonstatten gehen. Anstatt die Lichtverhältnisse nahtlos ineinander übergehen zu lassen, wechselt die Optik binnen einer Sekunde und plötzlich ist es dunkel. Was ist mit schönen, in Echtzeit berechneten Schatten am Fenster?

Beim Sound gibt es ebenfalls nicht viel zu bemängeln. Wirklich hervorstechen tut allerdings auch nichts. Die Musik ist sehr dezent im Hintergrund gehalten und passt gut zum Spielgeschehen. Als störend werden manche Spieler lediglich die Sprachausgabe empfinden, welche wieder einmal nur aus einer Fantasiesprache besteht. Selbst im Storymodus, in dem eigentlich bestimmte Sätze fest vorgegeben sind, habt ihr keine echte Sprache, sondern müsst euch auf die Texteinblendungen verlassen. Schade, denn so geht leider ein wenig Atmosphäre im Storymodus verloren. Beim freien Spiel ist es natürlich absolut nachvollziehbar, dass dort nur unverständliches Kauderwelsch gesprochen wird.

Einziger deutlicher Wermutstropfen sind die Ladezeiten. Natürlich stört es nur bedingt, wenn das Spiel vor dem Einstieg einmal längere Zeit lädt. Allerdings seht ihr den Ladescreen auch bei jedem Wechsel zur Bar wieder, sodass ihr nicht freiwillig mal eben schaut, was denn da so los ist. Geduldige Gemüter werden damit natürlich keine Schwierigkeiten haben, ein wenig gebremst wird der Spielfluss dadurch aber schon.

Singles 2 - Wilde Zeiten
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Benjamin Boerner am 06 Jun 2005 @ 19:17
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