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I Am Alive: Preview

Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action: Adventure
Oft sind nicht nur die Geschichten in Videospielen interessant, sondern auch jene, die sich um die Entstehung selbiger ranken. So in etwa schaut es auch bei I Am Alive aus. Das Spiel wurde vor gefühlten Ewigkeiten angekündigt und dann unzählige Male verschoben. Aus einem Vollpreistitel wurde schliesslich ein Download-Spiel für wenig Geld. Das bedeutet aber sicherlich nicht, dass man nun keine Qualität zu erwarten hat. Dennoch fragen sich die Spieler, was sie in diesem postapokalyptischen Szenario vorgesetzt bekommen.

I Am Alive
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Daniel Dyba

Authentische Stimmung

Bereits vor der Veröffentlichung lud Ubisoft kürzlich zu einer Partie I Am Alive ein. Eine durchaus spannende Sache, denn nach den vielen Änderungen in der Vergangenheit will man nun natürlich wissen, was I Am Alive für ein Spiel geworden ist. Die Handlung präsentiert sich schon einmal recht interessant. Sie erzählt von einem Mann, der nach einem langen Jahr der Reise zurück in seine Heimatstadt mit dem Namen Haventon gekommen ist. Nicht grundlos ist der Charakter so lange fern geblieben, denn die Rückreise war durch eine Katastrophe biblischem Ausmasses behindert. Doch was ist eigentlich passiert? Das weiss der Held selber nicht und sucht in seiner Heimat nach Antworten. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, schliesslich warten Frau und Kind auf ihn. Als er im trauten Haus angekommen ist, findet er allerdings nur leere Zimmer vor. Ohnehin liegt in der Stadt kein Stein mehr auf dem anderen.

Für den Spieler beginnt nun ein langer Weg durch das zerstörte Nest, um die Liebsten wiederzufinden. Dass das kein einfaches Unterfangen ist, stellt man bereits zu Beginn fest. Überall Zerstörung und Leid auf den Strassen. Man verfügt zwar über eine Karte, um an die angestrebten Orte zu gelangen, doch Hindernisse machen einem immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Die Umgebungskarte aktualisiert sich daher regelmässig und beinhaltet nach einiger Zeit die entdeckten Unwegsamkeiten, sodass man sich in brenzligen Situationen einen schnellen Ausweg verschaffen kann.



I Am Alive ist Postapokalypse pur. Das merkt man dem Titel von vorne bis hinten vollends an. Das beginnt bei der gelungenen Musikuntermalung und hört bei der Optik auf. Das gesamte Spiel ist in ein karges Grau gehüllt, was durch den allgegenwärtigen Staub und die herumfliegende Asche gerechtfertigt wird. Unterschiedliche Gegenstände oder Areale heben sich farblich daher nur geringfügig ab. Die Weitsicht ist ebenso stark eingeschränkt. Das klingt im ersten Moment nach einer mittelmässigen Optik, was aber keineswegs der Fall ist. Durch diese Entscheidungen konnten die Entwickler zum einen das Volumenlimit der Download-Plattformen einhalten und zum anderen etwas zur Stimmung beitragen. Damit passt die Umwelt einfach bestens zum Spielgeschehen und wirkt zu jeder Zeit authentisch. Ohnehin sehen die zerstörten Bauwerke wirklich klasse aus. Gleich zum Start des Spiels steht man an einer Brücke, unter der einst ein Fluss herfloss. Nun tobt dort der eisige Ozean mit all seiner Gewalt. All diese Dinge lassen sich bei genauerem Hinschauen erkennen und sprechen für eine gelungene Detailvielfalt trotz eingeschränkten Grafikmöglichkeiten.

Bei den Umgebungen hört die Atmosphäre noch lange nicht auf. Gerade die Interaktion mit anderen Personen ist ein wichtiger Bestandteil von I Am Alive. Überall tummeln sich fiese Leute, die Gewalt gegen schwächere Personen ausüben. Man selbst ist eigentlich ein friedlicher Mensch, jedoch sind es meist die Umstände, die einen dann doch zum Handeln zwingen. Diese Situationen präsentieren sich allerdings immer verschieden. Mal trifft man auf einen Landstreicher, der einen mit einer Waffe bedroht, weil er seine Habseligkeiten beschützen möchte. Dann reicht ein kommentarloser Rückzug, um der Situation zu entkommen. Andere Leute greifen gezielt in der Gruppe an. Hier kommt es dann auf die richtige Taktik an, damit diese Situationen überstanden werden können. Schusswaffen beziehungsweise Munition sind äusserst knapp. Oft verfügt man nur über eine Kugel, die dann am ehesten auf eine Person geschossen wird, die ebenfalls über eine Feuerwaffe verfügt. Andere Angreifer werden dann mit einer Machete oder Ähnlichem beseitigt. Das ist jedoch nicht immer einfach, denn oft braucht es nur einen Fehler, damit man selbst das Zeitliche segnet.

I-Am-Alive
Playstation 3

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Playstation 3

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Daniel Dyba am 09 Feb 2012 @ 14:37
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