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Star Ocean - The Last Hope: Review
Erst kürzlich durften sich Star Ocean-Fans über die Veröffentlichung von zwei Remakes für die PSP freuen, da steht mit The Last Hope auch schon das nächste Highlight an. Der neueste Streich von Tri-Ace führt euch zu den Ursprüngen der beliebten Weltraum-Saga, die 1996 das Licht der Welt erblickte. Gleichzeitig feiert sie damit ihr Debüt auf der Xbox 360. Ob dies gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.
The Last Hope erzählt also die Vorgeschichte zu den übrigen Teilen der Serie. Vorkenntnisse sind allerdings nicht nötig, um die Handlung zu verstehen. Alles beginnt im Jahr 2087. Nach dem Dritten Weltkrieg ist die Erde fast völlig zerstört. Den Menschen bleibt daher nichts anderes übrig, als eine neue Heimat im Weltall zu suchen. Möglich macht dies ein experimenteller Warp-Antrieb, mit dessen Hilfe die ersten Schiffe schon bald mit der Suche beginnen können. Allerdings funktioniert das nicht wie geplant. Bereits kurz nach dem Aufbruch kommt es zu Problemen, wodurch die Flotte zerstreut wird. Für den Protagonisten des Spiels, Edge Maverick, der auf dem Schiff Calnus seinen Dienst tut, beginnt damit das Abenteuer seines Lebens.
Typisch japanischGenauso wie für die diversen anderen Charaktere, auf welche ihr im Laufe des Abenteuers treffen werdet. An deren Look muss man sich als Spieler hiesiger Gefilde jedoch erst einmal gewöhnen. Denn viele der Figuren erscheinen in einem typisch japanischen Stil und sehen sehr kitschig, teilweise schon fast albern aus. Gleiches gilt im Übrigen auch für eure Widersacher, welche durchaus etwas mehr Abwechslung hätten vertragen können. Einzig die beeindruckenden Bossgegner, mit denen ihr es immer mal wieder zu tun bekommen werdet, vermögen wirklich zu überzeugen. Auch die Landschaften können sich grösstenteils sehen lassen. Schade nur, dass die Sichtweite extrem gering ausgefallen ist, sodass man Widersacher und Objekte meist erst erkennt, wenn man direkt vor ihnen steht. Seinen Gegnern auszuweichen oder sich durch einen Angriff von hinten einen Vorteil zu verschaffen ist nicht zuletzt deshalb gar nicht so einfach.
Auf in den Kampf!Gekämpft wird bei The Last Hope serientypisch rundenbasiert. Insgesamt vier eurer Recken können gleichzeitig an einem Kampf teilnehmen, wobei ihr natürlich nur immer einen Charakter direkt steuern könnt. Die übrigen werden von der KI gesteuert, was meist ganz gut funktioniert. Nur das mit dem Heilen ist manchmal so eine Sache. Da man jederzeit zwischen den einzelnen Kämpfern hin- und herschalten kann, ist das allerdings nur halb so schlimm. Schwerwiegender ist hingegen das Fehlen einer manuellen Zielerfassung. Vor allem beim Fernkampf werdet ihr eine solche oft schmerzlich vermissen. |
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 Tim Richter
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