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Gears of War 2: Review
Blut spritzt, Gewehrfeuer knattert, die Locusts suchen Deckung und ziehen sich schliesslich ins Foyer zurück, wo ein Helikopter durchs Dach stürzt und einen der Würmer schwer verwundet. Ihr grapscht ihn euch und haltet ihn als nichtmenschlichen Schutzschild aus Fleisch vor euch, während ihr gratis Kopfschüsse unter den heranstürmenden Kameraden eurer Geisel verteilt. Ein Genickbruch besiegelt das Schicksal des Schutzschildes, und auch das Schicksal des Spiels - es wird in Deutschland nie offiziell erscheinen. Und das ist auch gut so, eine geschnittene Fassung hätte viel von dem blutrünstigen Charme eingebüsst.
Volles TempoDas oben Beschriebene ist allerdings erst der Anfang, von da aus geht es mit hohem Tempo weiter. Ob ihr vom Bord einer mobilen Bohrmaschine aus den Gegnern mit der Gatling- Kanone einheizt, mit Mörsergranaten einen Friedhof umgrabt, im Dunkeln Seitenhiebe auf Doom 3 macht, oder einfach mal so eben ein Kanonenboot der Locusts entert, mit Abwechslung wird überhaupt nicht gegeizt. Ihr kommt kaum dazu, euch zu fragen "Okay, nette Idee, was kommt wohl als Nächstes?", wenn schon wieder die Umgebung völlig umgekrempelt wird.
Zwischendrin sind immer wieder erstklassige Ballersequenzen, wo ihr von Deckung zu Deckung hüpft und praktisch immer das ganze Waffenarsenal zur Verfügung habt, denn die Gegner sehen so vielfältig aus, wie sie auch bewaffnet sind. Auf Angriffsteams folgt meist eine Unterstützungstruppe mit schweren Maschinengewehren und Mörsern. Einmal gebt ihr aus der Ferne einer angreifenden Koalitionstruppe Deckung und habt die Wahl zwischen Mörser sowie Scharfschützengewehr, beides eignet sich in dieser Situation. Überhaupt ist die Sichtweite grossartig, ebenso das phänomenale Gegneraufkommen. Stellenweise seht ihr ganze Heere von Locusts aufmarschieren, aber nur selten könnt ihr diese auch tatsächlich niedermetzeln.
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