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Viking - Battle For Asgard: Review
Hinsichtlich der Steuerung gibt es nichts zu bemängeln. Gekonnt pariert ihr Schläge eurer Feinde per Blocktaste, weicht einem Schlag in Zeitlupe aus und setzt zu einem gnadenlosen Konterangriff an. Spezialangriffe lassen sich per Button-Kombination auslösen und selbst einfache Standardattacken sind effektiv. Wer mag, wirft Äxte oder käuflich erwerbbare Feuercocktails auf seine Feinde, um sich anschliessend erst in die toll inszenierten Nahkämpfe zu stürzen. Weiterhin könnt ihr eure Waffen auch noch mit magischen Runen versehen, um so mit Feuer-, Eis- oder Blitzboni zusätzlichen Schaden anzurichten. Höchstens die Kameraperspektive könnte man kritisch beurteilen, uns hat das häufige Nachjustieren aber gar nicht so sehr im Spiel gestört.
Ab und an müsst ihr Kletter- und Sprungpassagen bestehen und bestimmte Reaktionsspielchen absolvieren. So klettert ihr in Ruinen herum, springt über schwindelerregende Abgründe oder kraxelt Mauern hoch, um etwa ein Lager zu infiltrieren. Da ihr von Natur aus die Kunst des lautlosen Anschleichens beherrscht, könnt ihr euch dann an eine Wache heranpirschen und sie per Knopfdruck ausschalten. Diese unkomplizierten Tötungen sind Motivation genug, um alternative Wege zu beschreiten und zu entdecken. Eine Anzeige wie der berühmte Balken aus der Thief-Serie, die euch mitteilt, ob ihr gerade gut sichtbar für eure Feinde seid oder nicht, gibt es aber nicht.
Da die KI ohnehin Schwächen hat, ist dies jedoch nicht allzu tragisch. Selbst wenn ihr entdeckt werdet und euch zum Beispiel gleich mehrere Bogenschützen beharken, könnt ihr diese in aller Seelenruhe nacheinander niederstrecken. Auf die Idee, vor euch wegzulaufen oder Verstärkung zu holen, kommt keiner der Jungs. Ähnliches gilt für die Massenschlachten. Da schützen die feindlichen Soldaten die Schwachpunkte der Armee dann auch viel zu wenig. Habt ihr einmal raus, wie ihr die Kämpfe schnell beenden könnt, sind die Schlachten dann auch schnell vorbei. Nur die richtig fetten Brocken stellen wahrlich kein Kanonen-, äh Verzeihung, Axt- und Schwertfutter dar.
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