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Unreal Tournament III: Review

  XBOX 360 

Das irrwitzige Spieltempo hat allerdings einen grossen Nachteil: Man übersieht die vielen schicken Details der 42 Karten, von denen etwas mehr als die Hälfte Neuzugänge sind und der Rest aus Klassikern wie Deck 16 besteht. Die Auseinandersetzungen finden mal in der Wüste statt, dann mitten in einer verregneten Stadt oder im tiefsten Dschungel. Dass bei der Masse an Maps nicht alle perfekt ausgearbeitet und teils etwas zu gross geraten sind, lässt sich dank der grossen Abwechslung noch verkraften.

Optisch basiert die Ballerei auf der Unreal 3-Engine, die mal wieder zeigt, was in ihr steckt. Die Areale sind mit etlichen Details, wie fallenden Blättern oder gischtgekrönten Wellen, gespickt. Das Charakterdesign steht dem in nichts nach. Die Gesichter sind grandios ausmodelliert und die Animationen fantastisch flüssig.

Das genaue Gegenteil von dieser optischen Opulenz erwartet einen beim tonalen Totalausfall. Die deutsche Synchronisation ist grösstenteils schlecht. Dämliche Sprüche sind an der Tagesordnung und nach kürzester Zeit wünscht ihr euch die englischen Sprecher aus den vorigen Teilen zurück. Die Zensur der deutschen Version ist ähnlich unprofessionell von statten gegangen wie bei Stranglehold. In den Zwischensequenzen spritzt das Blut massenhaft, aber während der Kämpfe wird kein Tröpfchen Lebenssaft vergossen und Körperteile bleiben an ihren ursprünglich vorgesehenen Orten.

Unreal Tournament III
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UT III
UT 3

Can Baris am 29 Aug 2008 @ 09:45
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