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Frontlines - Fuel of War: Review

  XBOX 360 

Genau wie beim grossen Genrekonkurrenten Battlefield 2 treten auch bei Frontlines: Fuel of War stets zwei Teams gegeneinander an, welche versuchen müssen, möglichst viele feindliche Stützpunkte einzunehmen, um schlussendlich den Sieg davonzutragen. Mit Abschüssen allein gewinnt ihr also keinen Blumentopf. Dafür sind die Karten schlicht zu weitläufig. Teamwork und eine sorgfältige Angriffsplanung sind daher unerlässlich. Dazu gehört auch die Wahl der richtigen Ausrüstungsvariante, von denen es insgesamt sechs verschiedene gibt. Ausserdem müsst ihr euch zwischen vier unterschiedlichen Soldatenklassen entscheiden, die sich sowohl in ihrer Spielweise, als auch ihren Fähigkeiten grundlegend voneinander unterscheiden. So kann die Luftunterstützung beispielsweise verheerende Bombenschläge anfordern, während der EMP-Tech elektromagnetische Impulse benutzt, um feindliche Gerätschaften auszuschalten. Die Bodenunterstützung ist hingegen in erster Linie für das Reparieren von Fahrzeugen zuständig. Die letzte und gleichzeitig auch interessanteste Rolle ist diejenige des Drohnentechnikers, der es mit kleinen, ferngesteuerten Helikoptern und Sprengfahrzeugen hinter den feindlichen Linien so richtig krachen lassen kann. Wer seinen Job besonders gut macht, hat während einer Schlacht sogar die Möglichkeit, bis zu drei Stufen aufzusteigen, wodurch sich die eigenen Fähigkeiten deutlich verbessern.

Frontlines - Fuel of War


Angesichts der grossen Auswahl an Fahrzeugen, Waffen, Ausrüstungsvarianten und Soldatenklassen wird es einem in den Mehrspieler-Gefechten so schnell nicht langweilig. Selbst wenn der Multiplayer-Modus im Grunde genommen nur eine einzige Spielvariante bietet. Damit dennoch der Spielspass erhalten bleibt, haben die Entwickler bereits weitere Karten für bis zu 50 Spieler angekündigt, die erscheinen werden, sobald weitere Server für die steigende Anzahl von Spielern bereitstehen. Für Langzeitmotivation ist also gesorgt.

Grafisch sieht Frontlines: Fuel of War ganz ordentlich aus. Vor allem die bombastischen Effekte wissen zu gefallen. Allerdings vermögen auch die abwechslungsreichen, fast komplett zerstörbaren Landschaften sowie die detaillierten Charaktermodelle durchaus zu überzeugen. Schade nur, dass es vor allem bei actionreichen Schlachten immer wieder zu nervigen Slowdowns und Clipping-Fehlern kommt. Ausserdem könnten die Ladezeiten durchaus ein wenig kürzer sein. Im Gegenzug erwarten euch dafür stimmungsvolle Hintergrundmusiken sowie realistisch klingende Effekt- und Waffengeräusche, welche wesentlich zur gelungenen Schlachtatmosphäre beitragen.

Frontlines - Fuel of War
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Tim Richter am 02 Mrz 2008 @ 14:20
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