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Gears of War 2: Preview
Von Berghütten und BrumaksDie Locust fahren schweres Geschütz auf und hetzen unserer Fahrzeugkolonne gleich mehrere der aus dem Vorgänger bekannten, riesigen Brumaks auf den Hals. Die übel gelaunten Viecher versuchen, teilweise erfolgreich, unsere Derricks zu rammen und umzukippen. Wir wissen gar nicht recht, wo wir hinschauen sollen - mit der Gatling ballern wir auf die Brumaks, während unsere fahrende Festung von Locust-Drohnen geentert wird. Fern- und Nahkampf vermischen sich und es wird zusehends schwerer, den Überblick zu behalten. Die zahlreichen und immer wieder auftauchenden geskripteten Events, welche in dieser Szene etwa in Form abstürzender Helikopter und kippender Derricks daherkommen, verleihen dem ganzen Szenario einen besonders spektakulären Touch. Nach mehrminütigem Dauerstress haben wir es dann aber geschafft, und das Bergdorf Landown ist in Sichtweite! Aus der Ferne können wir auf einem der anderen Derricks zwei befreundete Gesichter ausmachen - auch Damon Baird und Cole Train haben den Sprung in den Nachfolger geschafft!
Landown ist ein idyllisches Bergdorf, welches in Sachen Design direkt dem einen oder anderen Ferienort in der Schweiz nachempfunden sein könnte. Doch selbst in dieses verschneite Szenario haben die Locust bereits ihren Weg gefunden und wollen uns mit einer neuen Einheit auf die Pelle rücken. Die so genannten Tickers sind kriechende Zeitbomben, welche man um keinen Preis zu nahe an sich herankommen lassen sollte. Glücklicherweise haben uns die Entwickler aber nicht nur neue Gegnertypen, sondern auch eine ganze Ladung frischer Waffen beschert. So halten mit Gears of War 2 erstmals schwere Geschütze wie die bereits erwähnte Gatling-Gun oder ein Mörser Einzug in die Serie. Das Besondere dabei ist die Option, dieses Kriegsgerät zugunsten erhöhter Zielgenauigkeit abzusetzen oder aufzustützen - andere Waffen darf man indessen aber nicht benutzen. Der frisch erhaltene Mörser kommt uns gerade gelegen, zumal ein hässlicher Brumak den Tunnel blockiert, welcher uns von unserem Ziel trennt. Kurzerhand halten wir den rechten Trigger gedrückt und stellen so die Feuerdistanz ein - nur wenige Sekunden später wird der Aggressor von einem regelrechten Raketenhagel ins virtuelle Jenseits befördert und der Weg ist frei!
Licht am Ende des TunnelsBevor wir an unserem Ziel und damit der Bohrstätte angelangen, müssen wir uns unseren Weg durch den stockdunklen Tunnel bahnen, welcher eben noch von Kollege Brumak, übrigens in keiner Weise verwandt mit Sportskanone Grunow oder PC-Chefredakteur Alex "Bratak" Boedeker,, bewacht wurde. Glücklicherweise verfolgt uns Dizzy auf Schritt und Tritt in seiner Betty und lässt letztere den mit Tickern gepflasterten Weg erleuchten! Für genügend spielerische Abwechslung haben die Herrschaften um Chefdesigner Cliff Bleszinski also auch in Teil 2 gesorgt! Das wortwörtliche Licht am Ende des Tunnels scheint schon greifbar, als sich uns plötzlich ein voll ausgewachsener Reaver in den Weg stellt, der aber dank vierfachem Schrotflintenbeschuss schnell ins Gras oder, in diesem Falle, in den Asphalt beisst. Nun gelangen wir zum eigentlichen Ziel unserer kleinen Exkursion nach Landown, einem heruntergekommenen Friedhof, auf dem sich sofort einige der so genannten Emergence Holes öffnen und wir von Locust attackiert werden.
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