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Gears of War 2: Preview
Doch nicht nur die Locust können nun auf noch vielfältigere Weise das Zeitliche segnen, auch den Umgebungen wurden einige zerstörbare Elemente spendiert. So können Granaten nun an bestimmten Stellen den Putz von den Wänden reissen, und Einschüsse lassen abgesprengte Ecken an Pfeilern zurück. Nachdem wir das Spital also etwas umdekoriert und um einige virtuelle Blutlachen bereichert haben, treffen wir wieder auf Carmine und kämpfen uns gemeinsam durch die von Locust besetzten Strassen. Fast am Extraktionspunkt angelangt, erleidet Dom allerdings einen Wutanfall, da ihm seine Maria schon wieder nur knapp durch die Lappen gegangen ist. Unser Mitgefühl hat Kollege Santiago, jetzt gilt es, sich aber erst einmal zusammenzureissen und für den Gegenschlag zu rüsten: Die Menschheit bläst zum finalen Angriff auf die Locust-Horde!
Epischer denn je!In einer etwas längeren Zwischensequenz werden wir mit dem Widerstandsplan der menschlichen COG (Coalition of Ordered Governments) vertraut gemacht. Dabei schliessen wir auch Bekanntschaft mit dem COG-Vorsitzenden Richard Prescott, der durch seine diktatorische Art und hochgestochenen Reden auf sich aufmerksam macht. Mit Hilfe der so genannten Grindlifts, Transportkapseln, welche sich in den Boden bohren, sollen die Gears beim Bergdorf Landown in die unterirdischen Höhlen der Locust eindringen und den Feind dort treffen, wo es am meisten schmerzt. Dazu müssen wir die Bohrausrüstung aber erst einmal mit Hilfe riesiger Trucks, Derricks genannt, an ihr Ziel bringen. Behilflich ist uns dabei ein weiterer neuer Charakter: Der vollbärtige Dizzy, welcher seinen Derrick liebevoll Betty nennt und als eine Art postmoderner Cowboy in heruntergekommener Kampfausrüstung daherkommt. Woher Dizzy seinen ausgeprägten Slang hat, erfahren wir nicht. Fest steht aber, dass er Teil der Operation Lifeboat war, bei der Familien von Freiwilligen im Gegenzug für militärischen Einsatz mit Nahrungsmitteln versorgt wurden.
Zusammen mit Dizzy und unter Begleitung zahlreicher anderer Derricks machen wir uns also auf den Weg, dem bösartigen Treiben der Locust ein für allemal ein Ende zu setzen. Dabei wird klar, dass die Jungs und Mädels von Epic Games ihrem Versprechen nachkommen und mit Gears of War 2 tatsächlich einen noch epischeren Titel als den Vorgänger abliefern. Kaum unterwegs, wird unser Konvoi von feindlichen Reavern, fliegenden Angriffsdrohnen, und Mörsern attackiert - ein Höllenritt nimmt seinen Anfang! Während wir versuchen, die von allen Seiten anrückenden Gegner und Mörsergeschosse mittels einer befestigten Gatling-Gun abzuwenden, sticht die beeindruckende Optik des Titels ins Auge, welche lediglich noch durch gelegentliche Slowdowns etwas gestört wird. Eine atemberaubende Berglandschaft erstreckt sich im Hintergrund entlang eines dicht bewaldeten Tals bis zum Horizont - vergängliche Schönheit trifft auf schonungslosen Krieg! Lange haben wir aber nicht Zeit, die bedeutungsschwangere Kulisse zu geniessen, bahnt sich doch auf unserer Route ein Unheil der überdimensionalen Sorte an.
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