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Gears of War 2: Preview
Die Ausgangslage von Gears of War 2 ist schnell erklärt: Nachdem der erste Teil mit einem gewaltigen Knall endete und es dem Delta Squad unter der Führung von Marcus Fenix gelang, die so genannte Lightmass-Bombe in die unterirdischen Locust-Höhlen abzuwerfen, scheint es nun, als ob diese Strategie so ihre Fehler hatte. Zwar wurden durch die Explosion zahlreiche der echsenartigen Widersacherins virtuelle Nirvana befördert, allerdings nicht annähernd genug. Dazu kommt, dass die Hitze unterirdisch zur Verdunstung grosser Mengen des erdeigenen Rohstoffes Imulsion geführt hat und bei Menschen dadurch eine als Rostlunge bezeichnete Krankheit hervorgerufen wird. Als ob dies des Unheils nicht genug wäre, haben die Locust nun auch noch eine Möglichkeit gefunden, ganze Städte auf einmal im Erdboden versinken zu lassen - die ehemaligen Metropolen Montevado und Tollen sind wortwörtlich untergegangen. Keine rosigen Aussichten für die verbleibenden Menschen, die sich auf dem letzten vermeintlich sicheren Plateau in der Stadt Jacinto versammeln. Um den drohenden Untergang abzuwenden, bleibt der Menschheit nun nur eines: Den Kampf zu den Locust tragen - dort zuschlagen, wo die Monster leben!
Nerven- und KettensägenUnd genau an dieser Stelle nehmen wir selber den Controller zur Hand und schlüpfen wieder in die Rolle von Marcus Fenix! Wir befinden uns in Jacinto, Kollege Dominic "Dom" Santiago an unserer Seite. Doch noch jemand schliesst sich gleich zu Beginn des Spiels unserem Delta-Squad an. Ein unerfahrener Neuling, welcher auf den Namen Carmine hört, lässt Kenner des Vorgängers aufhorchen, und will erst einmal in die hohen Künste der Kriegsführung eingeführt werden. In einer Art Tutorial nehmen wir den Anfänger unter unsere Fittiche und wärmen dabei gleich unser eigenes Lancer-Gewehr auf. Dabei fällt sofort auf, dass Gears of War auch Gears of War geblieben ist und sich für Kenner des Originals auf Anhieb perfekt steuern lässt. Einige technische Verfeinerungen sorgen zudem dafür, dass man kaum mehr an Ecken hängenbleibt und stets nur dort in Deckung geht, wo das auch gewünscht ist. Nur der Anfänger im Rudel führt sich noch etwas ungeschickt auf und nervt unsere beiden Protagonisten mit seiner unbeholfenen Art, was Marcus auch gleich den einen oder anderen zurechtweisenden Kommentar entlockt.
Schon während unseres Trainingsrundganges zeichnet sich zum ersten Mal ab, dass die Entwickler des Spiels versucht haben, den Charakteren einen gewissen Tiefgang zu verleihen. Ständig tauschen sich die Protagonisten aus oder antworten auf Funksprüche aus der Einsatzzentrale. Dabei offenbart Kollege Dom, dass er zurzeit eine Spur verfolgt, welche über den Verbleib seiner Ehefrau Maria Aufschluss geben soll. Diese ist vier Jahre nach dem so genannten Emergence Day, dem Erstschlag der Locust, spurlos verschwunden. Der dramatischen Seite von Gears of War 2 soll zusätzlich durch kleine Details wie etwa einem der Special-Edition des Spiels beiliegenden Foto von Maria Ausdruck verliehen werden. Im Spiel selber können zudem zahlreiche persönliche Briefe und sonstige Dokumente gefunden werden, welche über die Hintergrundgeschichte der Charaktere informieren. Im Moment aber fehlt Dom die Zeit, seiner Spur weiter nachzugehen, trifft doch überraschend ein Notfunkspruch ein: Die Locust rücken auf Jacinto vor, alle Mann auf Gefechtsstation!
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