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Soul Calibur Legends: Review
Soul Calibur ist ein grosser Name. Die Beat 'em up-Serie hat viele Fans, und jeder neue Teil heimst in schöner Regelmässigkeit Auszeichnungen und Höchstwertungen ein. Mit Soul Calibur Legends wagt sich Namco zum ersten Mal an die Wii und funktioniert ihren Klassiker zu einem Action-Adventure um. In Ansätzen funktioniert das ganz gut, aber leider eben nur in Ansätzen.
Siegfried und das Soul EdgeSoul Calibur Legends rollt den Ursprung der Geschichte noch mal auf und beginnt mit der Entdeckung des Soul Edge, einem mächtigen Schwert mit böser Seele. Siegfried sucht und findet die ominöse Waffe, um mehr Macht zu erlangen. Der Blondschopf in übermässig grosser Rüstung will mit der gewonnenen Kraft das beschützen, was ihm lieb ist.
Doch nicht nur Siegfried hat so seine Probleme, auch das Kaiserreich des maskierten Herrschers steht vor einer schwierigen Situation. König Barbarossa aus dem Nahen Osten hat durch das Soul Calibur, dem guten Pendant zum Soul Edge, unfassbare Macht erlangt und will nun das hiesige Reich invadieren. Nur Siegfried kann die in endlosen Scharen hereinstürzenden Armeen aufhalten, wodurch das Verhältnis zwischen ihm und seinem Schwert schnell enger wird. Die Verwandlung des Ritters zum Bösewicht Nightmare steht kurz bevor.
Schwingt die Wiimote!Die ersten Minuten des Action-Spiels verbringt man grinsend und glücklich, denn die Basis von Soul Calibur Legends ist alles andere als schlecht. Vor allem die Steuerung überzeugt: Mit der Wiimote kann man den Charakter verschiedene Angriffe ausführen lassen. Horizontalbewegungen führen dabei auch horizontale Angriffe aus, vertikale Bewegungen lassen das Schwert dementsprechend von oben nach unten oder umgekehrt schwingen. Auch diagonale Angriffe und Stösse sind möglich und machen jede Menge Spass. Das Nunchuk nutzt man zur Steuerung der Figur sowie für Ausweichmanöver. Leider macht die Kamera immer wieder einen Strich durch die Rechnung: Zu häufig sieht man einfach nur Wände oder schlimme Clipping-Fehler.
In den meisten Missionen kann man einen zweiten Charakter als Unterstützung mitnehmen. Leider werden dabei aber nicht beide Figuren gleichzeitig dargestellt, sondern immer nur eine. Das bremst die Dynamik ein wenig. Zu jedem Zeitpunkt kann man dafür den Kämpfer wechseln und damit klug taktieren, da sich die spielbaren Charaktere in ihrem Kampfstil unterscheiden. Siegfried ist beispielsweise recht langsam, aber kräftig, während Sophitia schnelle, aber schwache Angriffe ausführt. |
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 Patrik Nordsiek
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