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Tales of Symphonia - Dawn of the New World: Review

  Wii 

Ihr steuert Emil und Marta klassisch über den Analogstick auf dem Nunchuk und löst mit den Knöpfen Aktionen aus. Die Bewegungssensorik der Wii-Controler kommt nur selten und meist bei Minispielen zum Einsatz. Ansonsten belässt es Namco bei der klassischen Videospielkontrolle. Auch im Kampf kommen lediglich Knöpfe zum Einsatz. So steuert ihr einen Charakter im Kampfmodus direkt. Während ihr euch im halbautomatischen Modus lediglich nach vorne und zurück bewegen könnt, steht euch beim manuellen Modus der gesamte Raum zur Verfügung. Hier steuert sich Dawn of the New World fast schon wie ein Beat 'em Up. Mit Sprüngen und Combos könnt ihr hier auf den Gegner einschlagen, seine Angriffe mit Blöcken auch abwehren. Hin und wieder könnt ihr auch Zauber anwenden, dessen Elemente die Elementleiste auffüllen. Je nach Kombination dieser in der Leiste werden auch Kombinationsattacken mit den Teammitgliedern freigeschaltet.

Letztere bestehen allerdings selten aus menschlichen Mitstreitern. Lediglich Marta ist ein festes Teammitglied und verfügt so über die Fähigkeit, ein höheres Level zu erreichen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Alle anderen menschlichen Freunde sind lediglich temporär zu Gast und können keine Erfahrung sammeln. Dafür könnt ihr allerdings Bündnisse mit den besiegten Monstern eingehen und diese zu eurer Mannschaft hinzufügen. Diese können dann auch Erfahrung sammeln und neue Fertigkeiten erlernen. Auch das Ausrüsten mit neuen Objekten ist hier möglich.

Eine Besonderheit des Echtzeit-Kampfsystems ist die Möglichkeit, mit bis zu vier Spielern gleichzeitig zu spielen. So können Freunde die Kontrolle über einen menschlichen Charakter übernehmen und so, ähnlich wie bei Secret of Mana, in die Kämpfe eingreifen. Da allerdings nicht immer vier menschliche Charaktere zur Verfügung stehen, ist dieser Modus leider nicht immer verfügbar. Unverständlich, warum die eingefangenen Monster nicht gesteuert werden können. Hier hat Namco jede Menge Potenzial verschenkt. Aber immerhin ist es so gut wie immer möglich, zu zweit zu agieren.

Grosse Welt, viele Rätsel

Den Anspruch, ein episches Rollenspiel zu sein, untermauert Namco mit einer grossen Spielwelt. So gibt es ungemein viele Dörfer, Städte und Dungeons zu entdecken, die sich allesamt signifikant unterscheiden. Alleine die ständigen Klimawechsel in den verschiedenen Dörfern halten auf Trab und können überzeugen. Darüber hinaus gibt es viele, kleinere Rätsel, die den Kopf fordern und den Dungeons so eine erfreuliche, abwechslungsreiche Note verleihen.

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Patrik Nordsiek am 29 Dez 2009 @ 16:33
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