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Professor Heinz Wolff's Gravity: Review

  Wii 

Das dritte und grösste Defizit ist allerdings das Leveldesign. Das ist zwar meist recht fordernd, aber nie wirklich kreativ. Es wäre schon eine Abwechslung gewesen, wenn mal kein Knopf gedrückt werden, sondern ein Ballon abgeschossen werden müsste oder Ähnliches. Darüber täuschen auch nicht die unterschiedlichen Hintergründe der Levels hinweg. Manchmal wirkt es, als habe da jemand einen Zufallsgenerator angeworfen und so die 100 Levels gebastelt. "Spass mit Physik" - laut Klappentext - soll der Baukasten bringen. Hier gibt es kein Ziel, ihr könnt lediglich Objekte fallenlassen oder aus der vorhandenen Konstruktion einige Elemente entfernen und beobachten, was passiert. Das macht fünf Minuten Spass und wird dann links liegen gelassen.

Deutlich mehr Spass als der Baukasten machen da die Minispiele. Hier müsst ihr Türme bauen, die einem Erdbeben standhalten sollen, oder Bälle in Körbe versenken oder mit eben jenen Bällen farbige Blöcke abschiessen. Auch vorgefertigte Konstrukte könnt ihr mit einer Kanone zu Fall bringen. Das macht wenigstens kurzfristig Spass.

Langweilige Grafik

Akademiker stehen ja immer im Verdacht, trocken und langweilig zu sein. Der mausgraue Anzug von Professor Heinz Wolff lässt hier schon nichts Gutes erahnen. Und so kommt es dann auch: Die Präsentation ist langweilig und technisch unterdurchschnittlich. Wie bereits erwähnt, sucht ihr vergeblich nach visueller Abwechslung. Ständig nur rot-weiss gestreifte Latten und Kisten langweilen euer Auge spätestens nach dem fünften Level. Da helfen die unterschiedlichen Hintergründe auch nicht mehr weiter. Wenigstens die musikalische Untermalung kann halbwegs überzeugen, wobei die atmosphärischen Stücke eher in ein Adventure oder einen kleinen Thriller passen würden.

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Patrik Nordsiek am 11 Mrz 2009 @ 11:14
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