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Tak: Das Geheimnis des glühenden Kristalls: Review
Was passiert, wenn eine durchschnittliche Animationsserie versoftet wird? Nickelodeons kleiner Schamane namens Tak macht es vor: In "Das Geheimnis des glühenden Kristalls" geht es alles andere als aussergewöhnlich zu.
Tollpatsch TakDer in einem Dschungeldorf lebende Jungschamane Tak ist ein kleiner Tollpatsch. Eigentlich sollte er nur den alten und heiligen Schrein säubern, doch überheblich wie er nun mal ist, zerstört er kurzerhand einen mächtigen Kristall. Dieser hielt die vier grossen Ekeligkeiten, im Spiel kurz Es genannt, gefangen. Nun sind die grässlichen Monster frei und machen alles durcheinander. Um nicht in noch mehr Ärger zu geraten, macht sich Tak auf, diese vier Kreaturen wieder einzufangen. Doch dafür braucht er spezielle Magie. Glücklicherweise hat der kleine Kerl genug Freunde oder zumindest Sympathisanten, die ihm gerne weiterhelfen.
Hüpf, hüpf, schlag, schnarchUm das Land wieder sicher zu gestalten, steuert ihr Tak in klassischer Jump-and-Run-Manier durch den Dschungel. Ab und zu dürft ihr zur Abwechslung in eine Höhle steigen. Das Leveldesign ist dabei durchschnittlich bis langweilig. Der kleine Schamane hüpft, klettert und schwingt sich durch fast identische Levels, die jegliche Inspiration vermissen lassen. Allenfalls die Bosskämpfe und das Drumherum können halbwegs überzeugen. Doch auch hier gibt es die immergleichen Elemente in anderer Reihenfolge. Zu selten passiert mal etwas wirklich Überraschendes, das mal auflockert.
Zum ernüchternden Spielgefühl trägt auch die Ausrichtung des Spiels bei. So werdet ihr nie von Gegnern überrannt und auch wenn ihr mal in eine Klippe fallt, werdet ihr sofort wieder zurücktransportiert. Aber auch das passiert eher selten, da die Levels kaum eine Herausforderung sind.
Und solltet ihr einmal doch einen Abgrund hinunterfallen, liegt das an der schlampigen Kamera. Diese lässt sich nicht verändern und zwingt euch so ihre eigenwillige Führung auf. Dabei bleibt das Bild dummerweise sehr häufig in Mauern oder unübersichtlichen Ecken stehen. So könnt ihr euch oftmals nur ein schlechtes Bild von der Gesamtlage verschaffen. |
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 Patrik Nordsiek
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