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Celebrity Sports Showdown: Review

  Wii 

Amerikanischer geht es dagegen beim in Europa eher unbekannten Curling zu. Hier ist es das Ziel, die Steine über das Eis möglichst in das Zielgebiet gleiten zu lassen. Dabei könnt ihr Richtung, Stärke und auch den Drall frei bestimmen. Sollte euer Schwung versiegen, könnt ihr durch emsiges Fegen die Eisbahn noch glatter machen und somit eure Steine weiterbringen. Ihr könnt aber auch die Steine der Gegner aus dem Gebiet drängen und somit ein verloren geglaubtes Spiel ganz schnell wieder herumdrehen. Das Curling ist die wohl komplexeste, spannendste, aber auch ruhigste Sportart in Celebrity Sports Showdown. Apropos Amerika: Wer in seiner Kindheit schon mal American Gladiator gesehen hat, freut sich besonders auf den Zweikampf. Hier kämpfen zwei Figuren mit übergrossen Q-Tips auf einem schmalen Podest um die Vorherrschaft. Der Verlierer geht baden. Wildes Gefuchtel inklusive.

Partygame

Trotz der lustigen Spielauswahl macht Celebrity Sports Showdown eigentlich nur im Mehrspielermodus richtig Spass. Mit einer kleinen Gruppe könnt ihr euch so gegenseitig herausfordern, was zu viel Interaktion vor dem Fernseher führt. Weniger motivierend ist es, alleine vor dem Flimmerkasten zu fuchteln. Das liegt aber nicht am Spielkonzept, sondern an den wenigen Spielmodi. So könnt ihr lediglich einzelne Wettkämpfe oder spannungsarme Turniere durchspielen. Am Ende der Wettbewerbe bekommt ihr als Sieger zwar noch einen Pokal geschenkt, doch die Siegerehrung ist dermassen unspektakulär gestaltet, dass kaum ein Gefühl der Freude aufkommen will. Auch die frei erfundenen Zusatzcharaktere, so genannte Möchtegern-Stars, die freigespielt werden müssen, können nicht fesseln.

Ferner ist die Präsentation der VIPs unspektakulär ausgefallen. Zwar ist an den virtuellen Ebenbildern erkennbar, um wen es sich handelt, doch da sich alle Figuren gleich spielen, hätte EA auch die Miis einbauen können. Überhaupt ist es schade, dass ihr euch nicht eure eigenen Spieler basteln könnt. Darüber hinaus fehlt ein wenig das Glamouröse. Die musikalischen Berühmtheiten werden zwar, wenn sie gewinnen, mit stilistisch an ihre Hits orientierten Fanfaren gefeiert, ansonsten gibt es aber nichts zu entdecken. Noch nicht mal Originalmusik oder Videos gibt es. Hier hätte man wesentlich mehr herausholen müssen.

Dafür stimmt die grafische Präsentation. Im Comiclook können sowohl Umgebung als auch Figuren überzeugen. Auch die Animationen und Effekte können sich sehen lassen, auch wenn die Gesamtqualität nur knapp über PS2-Niveau liegt. Ganz schwach dagegen ist die Wasserdarstellung. Weder transparent noch natürlich, legt sich lediglich ein blauer Texturenteppich auf den Grund. So etwas Hässliches gab es seit N64-Tagen nicht mehr. Pfui!

Celebrity Sports Showdown
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"Den krieg' ich noch!"

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Das hässliche Wasser

Patrik Nordsiek am 12 Nov 2008 @ 01:22
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