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Madworld: Review
Krieg' dich mal in den GriffBei der Steuerung haben die Entwickler anscheinend bewusst auf überflüssige Sperenzchen verzichtet: Die Zeigefunktion der Wiimote wurde deaktiviert und die Kampfbefehle beschränken sich auf vertikale und horizontale Bewegungen der Wiimote. Einfache Schläge lassen sich zudem lediglich durch Drücken des A-Knopfes ausführen. Schön und einfach. Einfach ist im ersten Durchlauf auch die KI der Gegner, welche zum Grossteil nur herumstehen, ihre toten Kollegen auslachen und im Grunde reines Fleischwolffutter sind.
Aber sie einfach nur so mit der Kettensäge in zwei Stücke zu teilen, wäre ja mehr als langweilig, und deshalb gibt es ein Kombosystem, auf dem das ganze Spielprinzip basiert: Tötet einen Gegner durch Verkloppen, und ihr kriegt allemal 5.000 Punkte. Rammt ihm noch eine Mülltonne über den Schädel, und es gibt bei seinem Ableben gleich das Dreifache an Punkten. Dieses Muster setzt sich auch durch den Rest der verwendbaren Umgebung fort. Strassenschilder oder Laternenmasten können abgerissen und in Hälse gerammt werden, Mülltonnen als Guillotinen missbraucht werden und noch vieles mehr! Langeweile kommt auch dank der vielen verschiedenen Waffen nicht auf. Notwendig sind die brutalen Tötungsmethoden übrigens tatsächlich: Nur mit hohen Punktezahlen darf man gegen den Bossgegner antreten und das Level beenden!
Aller bluten Dinge sind dreiDas wäre dann aber doch ein bisschen wenig für ein Vollpreisspiel, und so gibt es noch ein paar Boni. Erstens kommen ab und zu ein paar Herausforderungen auf, bei welchen es beispielsweise gilt, so viele Schurken wie möglich vor den Zug zu schubsen oder mit dem Baseballschläger Gegner bei lebendigem Leibe an eine überdimensionale Zielscheibe zu klatschen - um nur zwei Beispiele zu nennen. Fleischwölfe und dergleichen gibt es natürlich auch. So viel dazu.
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