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Wario Land - The Shake Dimension: Review
Bonusaufgaben, BonusmaterialDie Levels bieten aber nicht nur Kohle, sondern auch spezielle Aufgaben. So muss innerhalb eines Abschnittes ein bestimmter Betrag gesammelt, ein bestimmter Gegner eliminiert oder einfach nur der Level ohne Schaden überstanden werden. Sind alle Aufgaben für einen Level erfüllt, gibt es Bonusmaterial. Auch nicht weiter besonders.
Running ManBesonders ist aber das grundlegende Spielprinzip: Ein Zeitlimit gibt es nämlich erst, wenn man das Ende des Levels erreicht hat, denn dann setzen sich eine Alarmanlage und ein Countdown in Gang. Bevor dieser abgelaufen ist, muss man wieder am Anfang angelangt sein; es ist also ein hektischer Sprint zurück angesagt, erleichtert durch diverse Kanonen, die Wario wie von der Tarantel gestochen durch die Gegend schiessen lassen. Eine fetzige Idee, kann man sich doch auf dem Hinweg schon mal ausmalen, wie man die Hindernisse wohl auf dem Rückweg am geschicktesten umgeht.
Shake it, Baby!Dann gibt es noch die bereits erwähnten Schüttelfunktionen. Einerseits löst man dadurch Erdbeben aus, anderseits kann man, wenn Wario etwas in der Hand hält, auch etwas schütteln. Dieses Etwas könnte dann ein Geldbeutel oder ein betäubter Gegner sein. Ersterer gibt Geld von sich, letzterer Lebensenergie. Dann sind da noch Einradfahrten, bei denen die Neigung der Wiimote die Bewegung nach links oder rechts vorgibt, und noch andere Kleinigkeiten. Das Wii-Gimmick wurde gekonnt umgesetzt.
Bosse zum KnackenEin Thema für sich sind die Bossgegner, welche jeden Kontinent krönen. Zunächst noch extrem leicht, nimmt der Schwierigkeitsgrad ab dem dritten Boss stark zu und fordert den Spieler extrem. Wer knackige Gegner mag, liegt hier richtig. Zudem sind die Bosse in ihren Angriffsmustern genauso individuell, wie sie es auch optisch sind. Dies trifft übrigens auch auf die Kontinente zu.
Sieht gut aus!Jeder Kontinent hat ein unverwechselbares Design verpasst bekommen. Ob man durch Wüsten wütet, über Eis rutscht oder sich durch den Dschungel boxt, hier gibt es ständig was aufs Auge. Die Grafik und die Animationen sind dabei extrem flüssig und detailverliebt. Ein definitiver Pluspunkt zusammen mit den professionell animierten, aber unvertonten Zwischensequenzen - dafür wurde alles einwandfrei und aufs allerkreativste eingedeutscht. Wenn die Behausung eines Bossgegners allen Ernstes "Rüttlschüttls Hüttl" genannt wird, haben die Übersetzer alles, aber auch wirklich alles richtig gemacht.
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