 |
|
 |
 |
|
|
Seite 2 von 2
|
Top Spin 3: Review
MagerkostDarüber hinaus hat Top Spin 3 allerdings relativ wenig zu bieten. Das fängt an bei der Hintergrundmusik, die nur drei Titel zu bieten hat, und endet vor allem bei den langweiligen Spielmodi. Während der Soundtrack mit einen Song von Jamiroquai wenigstens ein Highlight zu bieten hat, fallen die Spielmöglichkeiten richtig übel durch. Neben dem Schaukampf kann man lediglich das Turnier durchspielen, welches euch vor verschiedene Herausforderungen in Form von modifizierten Regeln stellt. So müssen sieben Spiele in Folge gewonnen oder gegen das andere Geschlecht gespielt werden. Kreativ ist das sicherlich nicht.
Für Mehrspielerduelle gibt es lediglich noch ein paar so genannte Party-Spiele, die aber alles andere als lustig daherkommen. Hier wird nicht der Gewinner des Matches Sieger, sondern derjenige, der in den Statistiken die meisten Unterpunkte für sich entscheiden konnte. Ferner gibt es noch den Modus mit dem überaus tollen Namen Der Unbesiegbare. Hier gilt es, gegen bis zu drei Gegner zu kämpfen, wobei der Verlierer immer ausscheidet und der Gewinner in die nächste Runde kommt. Wer übrigbleibt, kann sich feiern lassen. Spassig ist das aber noch lange nicht.
Einen Karrieremodus wie beim grossen Bruder gibt es leider nicht. Doch nicht nur hier ist Top Spin 3 beschnitten, auch bei der Platzwahl hat man lieber gespart. Stehen auf der Xbox 360 und auf der PlayStation 3 noch 40 Plätze zur Auswahl, gibt es hier nur 10 Spielorte. Auch der Online-Modus wurde auf Nintendos Konsole unverständlicherweise komplett gestrichen.
Doch damit nicht genug, herrscht auch grafisch in der Wii-Version enormer Nachholbedarf. Kantige Spielermodels mit matschigen Texturen lassen nur erahnen, welcher der 27 lizenzierten Profis, inklusive Altstar Boris Becker, auf dem Platz steht. Dazu kommen ein wenig detaillierter Court sowie hüftsteife Animationen. Im Gegensatz zur 360- und PS3-Version, haben hier alle Spieler dieselben Bewegungen drauf, und man kann keine typischen Spielereigenschaften erkennen.
Ebenfalls enttäuschend ist die unterdurchschnittliche KI. Diese klebt meist an der Linie und überrascht nur selten mit einem kurzen oder hohen Ball. Mit kurzen Stops kann man die Computergegner dermassen verwirren, dass mit einem anschliessenden Punktgewinn zu rechnen ist. |
|


Game-Facts
Game-Abo Was ist das?
|


|
|
|
Seite 2 von 2
|
|
|
 |
|
 |