GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Bully - Die Ehrenrunde: Review

  Wii 


Der Unterricht läuft aber entgegen dem konservativen Anschein der Schule nie frontal ab, sondern man wird immer durch Minispiele direkt und spassig mit eingebunden. Der oben erwähnte Chemieunterricht fordert von euch, Bewegungen auf dem Bildschirm mit Wiimote und Nunchuck nachzumachen, im Englischunterricht gilt es - merkwürdigerweise deutsche - Worte aus Buchstabensalat zusammenzusetzen, Musik ist ein Rhythmusspiel und so weiter. Man kann natürlich jede verpatzte oder verpasste Klasse so oft wiederholen, wie man will, also keine Panik.

School's out

Neben dem Unterricht gilt es noch, in bester GTA-Manier Missionen zu absolvieren. Für einen Obdachlosen besorgt ihr Radiobestandteile, woraufhin dieser euch spezielle Kampffähigkeiten beibringt, einen dicken, pickligen Nerd aus der Bibliothek schützt ihr vor Hänseleien, wofür es ganze fünf Dollar gibt, und dann gilt es noch, mit einem Klassenkameraden die Schule zu übernehmen - zumindest in Bezug auf die Cliquenhierarchie. Banden und Mafia-Gruppierungen gibt es zwar keine, aber dafür die üblichen Schülerverbände, wie man sie zum Grossteil aus amerikanischen Filmen kennt: Nerds, Preps und Jocks, um nur einige zu nennen. Nerds sind die Bücherwürmer, Preps die Kinder reicher Eltern ohne viel Grips und den Jocks gehört - im übertragenen Sinne - aufgrund ihrer Körperstärke die Schule. Mit jeder der Gruppen kann man es sich verscherzen, je nach dem, was für Aufträge man annimmt und mit wem man sich anlegt. Verkloppt einen Jock, und euer Ansehen bei dieser Gruppe sinkt, möglicherweise sogar so weit, dass diese euch bei Sichtkontakt direkt angreifen.

Bildnerisches Gestalten

Grafisch sieht man es dem Spiel an, dass es sich um eine Wii-Version oder eben um eine PlayStation 2-Portierung handelt. Dennoch ist die Grafik nicht grottenhässlich, sondern eher absolut zweckdienlich. Klettert ihr auf einen Baum, um die Sportler auf dem Feld unter Beschuss zu nehmen, dann überzeugen nicht nur die flüssigen Animationen des Antimusterschülers, sondern auch die Weitsicht. Der generelle Grafikstil passt zudem wie die Faust aufs Auge. Überall erkennt man nach einiger Eingewöhnungszeit, wo man sich befindet, denn jede Örtlichkeit hat ihren eigenen, subtilen Stil. Rein optisch kommt also gar keine Langeweile aus. Nur die Blässe könnte man dem Spiel ankreiden und vielleicht die unglückliche Farbwahl der Menüs, welche blau in blau gehalten ist.

Bully - Die Ehrenrunde
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?
 


Tote-Tauben-teilen
Tote Tauben teilen

Der-neue-Bio-Unterricht
Der neue Bio-Unterricht

Preps!
Preps!

Klettersport
Klettersport

Wille Zante am 22 Mrz 2008 @ 19:25
Kaufen