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Super Smash Bros. Brawl: Review

  Wii 

Einzeltherapie & Sammelwut

Am meisten Spass macht Super Smash Bros.: Brawl ohne Zweifel im Mehrspielermodus. Wenn man drei Freunde einlädt und mit diesen um die Wette kämpft, bleibt kein Auge trocken. Nintendo hat die Steuerung so klassisch wie möglich gelassen. Die typischen Features der Wiimote oder des Nunchuks werden nicht genutzt, hier geht es nur um die Tasten und die Reaktionsgeschwindigkeit. Das ist zum Einen zwar schade, aber zum Anderen ist mit dem hektischen Gameplay auch schwer umzusetzen und im Endeffekt besser. Dafür gibt es gleich vier Steuerungsmöglichkeiten: Sowohl mit der Fernbedienung alleine als auch mit Nunchuk, Wiimote, Gamecube- und Classic-Controller lassen sich die Figuren sehr gut steuern. Auch mit mehr Freunden ist ein Spiel möglich. So kann man Turniere einrichten und diese mit bis zu 32 Teilnehmern durchzocken. Lange Partynächte sind damit vorprogrammiert.

Solltet ihr gerade keine Freunde zur Hand haben, dann macht dieses Mal auch ein Spiel alleine Spass. HAL hat so viele Modi eingebaut, dass es kaum langweilig wird. Zu Beginn steht natürlich das klassische Spiel mit drei KI-Gegnern, die neunstufig von blöd bis intelligent agieren. Auf der höchsten Stufe sind die Computer-Kontrahenten eine enorme Herausforderung. Darüber hinaus gibt es noch kleine Minispiele sowie -missionen, die allerdings alle auf dasselbe hinauslaufen.

Viel motivierender und spassiger ist allerdings die Solokampagne namens Subraum-Emissär. Hier wird durch eine kurze Story geführt, in der man verschiedene Charaktere durch fast schon klassische Jump 'n' Run-Levels führt. Dazu gesellt sich noch eine kleine Portion Double Dragon, und schon ist ein typischer Spielhallen-Hit geboren. Doch damit nicht genug: Das Abenteuer führt die Helden durch die verschiedenen Spiele, aus denen die Charaktere geborgt wurden, und integriert den Charme dieser Klassiker auch gleich in die Areale. So rennt ihr zum Beispiel mit Mario durch ein typisches Mario-Level, in dem ihr Gumbas auf den Kopf springt und Schildkröten durch die Welt schiesst. Dass die Kampagne nicht bloss eine nette Dreingabe ist, verrät die Spiellänge: Insgesamt verbringt man mit mit dem Subraum-Emissär rund acht bis zehn Stunden. Zwischendurch wird die Geschichte mit gut gemachten Zwischensequenzen weitererzählt, die ohne ein einziges gesprochenes Wort daherkommen und dennoch verständlich sind.

Super Smash Bros. Brawl
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Patrik Nordsiek am 04 Jul 2008 @ 10:34
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