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God of War Collection: Review
...neuer GlanzInhalt und die seit eh und je brachiale Inszenierung der beiden Spiele blieben also unverändert. Was unterscheidet denn nun die God of War Collection von seinen PlayStation 2-Originalen? Nun, da wäre zum einem die höhere Auflösung. Beide Spiele wurden, beinahe komplett, auf eine Auflösung von 720p (1280x720 Pixeln) hochpoliert. Die Grafik beider Titel wirkt wesentlich schärfer, was im direkten Vergleich besonders stark auffällt.
Moment, beinahe komplett? Leider, denn die Spielgrafik-Zwischensequenzen von God of War I haben die Spieleentwickler anscheinend vergessen. Diese scheinen noch immer dieselbe Auflösung wie im Original auf der PlayStation 2 zu haben. Spielerisch ändert sich dadurch zwar nichts, allerdings sticht dieser Qualitätsunterschied sofort ins Auge und hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack. "Remastered in High Definition" wird zwar auf der Verpackung versprochen, gehalten wird dies aber nicht über die gesamte Bandbreite, schade! Bei den God of War II-Zwischensequenzen fallen zwar auch Unterschiede zur restlichen, knackscharfen Spielgrafik auf, halten sich aber deutlich besser in Grenzen. Die Rendersequenzen von beiden Spielen haben allerdings nichts von ihrer Qualität und ihrem brutalen Charme eingebüsst.
Positiv ist, dass beide Titel dank 60 Bildern pro Sekunde absolut flüssig über den Bildschirm laufen, Zeilenfehler ausgemerzt wurden und das ausgeprägte Kantenflimmern bei God of War II praktisch der Vergangenheit angehört und in den tiefsten Tiefen des Hades' ein elendes Dasein fristet.
Kriegsschauplatz II: Neue Trophäen für die Siegreichen...Eine weitere Neuerung betrifft die bei der PlayStation 3 eingeführten Trophäen, das Pendant zu den Xbox 360-Erfolgen. Trophäen sind selbstverständlich in beiden Teilen erspielbar, sind gelungen in den Spielablauf integriert und vermögen es, die Motivation, trotz ein paar wenigen vorhandenen Frustmomenten im Spiel, sogar noch etwas anzuheben.
...altbekanntes OrchesterÜberzeugen kann allerdings nicht nur die optische Präsentation der beiden Spiele. Auch die musikalische Untermalung mit ihren nach wie vor druckvollen Orchesterklängen hat nichts von ihrem Glanz eingebüsst und jagte uns während den Teststunden so einige Schauer über den Rücken. Es wechseln sich ruhigere mit dramatischen Momenten ab - ein wahres Fest für die Ohren. Auch das Rasseln und Schmettern der Chaos-Klingen, das Flutschen der Artemisklinge durch gegnerische Leiber und die englische Vertonung wissen zu gefallen. So müssen sich Kriegsgott-Spiele anhören. Wer allerdings einen neu abgemischten 5.1-Surroundsound erwartet hat, wird hierbei enttäuscht. Zwar wäre dies bei HD-Remakes zu erwarten gewesen, ändert aber nichts an der gelungenen Vertonung. Auch mit Dolby Pro Logic II-Beschallung aus den Lautsprecherboxen bekundeten unsere Testerohren nur Wohlwollen. |
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