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Ratchet & Clank - Quest for Booty: Review

  Playstation 3 

Quest for Booty ist nach dem äusserst gelungenen Tools of Destruction bereits Ratchet und Clanks zweites PlayStation-3-Abenteuer, welches erst kürzlich sowohl auf BluRay-Disk, als auch im PlayStation Network erschienen ist. Der aktuelle Trend weg von der herkömmlichen Verkaufsversion hin zur kostengünstigeren Download-Fassung bestätigt sich also auch hier wieder. Abgesehen davon dürfen Kenner des Vorgängers allerdings keine wirklich innovativen Neuerungen erwarten. Ob sich der Kauf dennoch lohnt, verraten wir euch in unserem Test.

Die Story von Quest for Booty setzt genau dort an, wo Tools of Destruction aufgehört hat. An deren Ende wurde Clank ja bekanntlich von den geheimnisvollen Zoni entführt. Wie es weiter geht, ist ziemlich offensichtlich. Schliesslich hat Ratchet seinen besten Freund noch nie im Stich gelassen. Daher ist es auch keine Überraschung, dass er sich ohne zu zögern auf die Suche nach ihm macht. Dummerweise ist der einzige Hinweis auf Clanks Verbleib der verschwundene Drehstern, dessen Versteck nur der bösartige Piratenkapitän Darkwater kennt. Genau wie beim Vorgänger bekommt ihr es also auch jetzt wieder mit jeder Menge Freibeutern zu tun. Dieses Mal beginnt das Abenteuer sogar an Deck eines Piratenschiffs und führt euch durch insgesamt drei weitere exotische Welten, in denen es euch wohl so schnell nicht langweilig wird.

Ratchet & Clank - Quest for Booty


Kurzes Vergnügen

Dafür sorgt das altbekannte Spielprinzip, welches kaum rasanter sein könnte. Praktisch ohne Pause wird man von einer Schiesserei zur nächsten gehetzt. Zeit zum Verschnaufen gibt es einzig während den durchwegs gelungenen Jump 'n' Run-Sequenzen sowie den knackigen Rätseleinlagen, welche alle sehr fair gestaltet wurden. Leider ist der Spass, ehe man sich versieht, auch schon wieder vorbei. Lediglich knapp vier Stunden werden erfahrene Zocker benötigen, um das Spiel einmalig durchzuzocken, was selbst für den verhältnismässig kleinen Preis von rund 30 Franken beziehungsweise knapp 18 Euro schlicht zu dürftig ist.

Und wie sieht es mit dem Wiederspielwert aus? Dieser ist trotz mehrerer Schwierigkeitsgrade leider so gut wie nicht vorhanden. Denn freischaltbare Extras, für die es sich lohnen würde, das Abenteuer noch ein zweites Mal in Angriff zu nehmen, gibt es einfach zu wenige. Hinzu kommt, dass die Gegnervielfalt doch einiges zu wünschen übrig lässt und das Waffenarsenal arg zusammengestaucht wurde. Auch die Auswahl an Munitionstypen und Upgrades ist längst nicht mehr so üppig wie bei Tools of Destruction. Um sich durch die Horden von Piraten zu ballern, reichen die Wummen, zu denen beispielsweise auch der altbekannte Tornado Launcher und die nicht minder effektive Fusion Grenade zählen, aber allemal aus. Schade nur, dass sich die Waffen jeweils nur noch in zwei Stufen aufrüsten lassen.

Ratchet & Clank - Quest for Booty
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Tim Richter


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Tim Richter am 24 Sep 2008 @ 17:42
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