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Echochrome: Review
Optische TäuschungenWie ihr sicher schon bemerkt habt, beruhen alle fünf Gesetze auf optischen Täuschungen. Ein einigermassen gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist bei Echochrome daher Pflicht. Unabhängig davon, für welchen Spielmodus ihr euch entscheidet. Zur Auswahl stehen euch Freistil und Atelier, welche beide für Anfänger und Profis gleichermassen geeignet sind, da der Schwierigkeitsgrad sich bei beiden Modi individuell einstellen lässt. Bei Atelier dürft ihr euch sogar den Level selbst aussuchen. Ganz im Gegensatz zu Freistil. Hier gilt es acht zufällig vom Computer ausgewählte Levels zu absolvieren, welche sich beliebig oft wiederholen lassen. Solltet ihr an einer Aufgabe scheitern, heisst es also nicht gleich Game Over. Wenn ihr in einem Level partout nicht weiter kommt, könnt ihr diesen aber glücklicherweise auch ganz einfach überspringen.
Völlig frustfrei ist Echochrome deswegen allerdings nicht. Grund dafür ist unter anderem die ziemlich sperrige Kamera, welche sich leider nur innerhalb eines gewissen Bereichs drehen lässt, was eure Möglichkeiten ziemlich stark einschränkt. Ein weiteres Problem ist, dass das Verbinden von zwei Balken oft nicht wunschgemäss funktioniert, was vor allem bei grossen, stark verschachtelten Levels sehr mühsam ist.
BastelstundeWer alle 56 Levels in- und auswendig kennt, kann sich mit Hilfe des integrierten, leicht zu bedienenden Editors eigene Konstruktionen basteln und diese anschliessend über das PlayStation Network Freunden oder Spielern aus aller Welt zur Verfügung stellen. Selbstverständlich habt ihr auch die Möglichkeit, Levels anderer Zocker herunterzuladen, von denen es bereits eine ganze Menge gibt, welche grösstenteils sehr gelungen sind. Für Langzeitmotivation ist also gesorgt. Schade nur, dass selbstkreierte Levels lediglich im Freistil-Modus verwendet werden können, bei dem ihr, wie bereits erwähnt, keinen Einfluss auf die Levelwahl habt.
SchwarzweissGrafisch ist Echochrome in schlichtem Schwarzweiss gehalten. Echte Hingucker gibt es keine, welche aber auch nicht wirklich nötig ist. Schliesslich steht das innovative Gameplay ganz klar im Vordergrund. Passend zur schlichten Präsentation hält sich auch die eher beruhigende Hintergrundmusik stets vornehmlich zurück. Etwas lauter zu hören sind einzig die Schritte der Figur sowie eine mystisch angehauchte Frauenstimme, von der jedoch selten mehr als ein kurzes "Oh-oh" zu hören ist. |
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