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Rogue Warrior: Review

  Playstation 3 

Unbefriedigend ist auch das Radarsystem, das euch durch die Levels lotst und anzeigt, wo sich eure Gegner gerade befinden. Der Radar ist ungenau und lediglich eindimensional. Ihr könnt nicht unterscheiden, ob sich der Feind auf derselben Ebene wie ihr oder über euch auf einer Plattform befindet. Lediglich die Entfernung stimmt halbwegs. Übrigens: Solltet ihr wider Erwarten sterben, ist das nicht so schlimm. Die Kontrollpunkte wurden fair platziert. Warum ihr bei fast jeder Aktion im Menü gewarnt werdet, dass eure Spielstände überschrieben werden, ist uns aber ein Rätsel.

Wo ist denn hier der Ausgang?

Nach kurzer Zeit werden die meisten Spieler wahrscheinlich schon das Gamepad zur Seite legen und den Ausgang suchen, um die sowieso schon kurze Spieldauer weiter zu komprimieren. Das ist neben dem fairen Kontrollpunktesystem doch positiv, zumindest wenn ihr das Spiel nicht mögt. Doch nun zur technischen Seite. Diese ist an sich in Ordnung. Die Grafik stellt zufrieden und die Ladezeiten sind kurz. Dank Unreal-Engine 3- sind einige Gegenstände zerstörbar und andere nicht. Natürlich wurde nicht gekennzeichnet, welche Objekte zerstörbar sind.

Positiv anzumerken ist die deutsche Synchronstimme. Die ist wirklich gut gelungen und hebt ein durchwachsenes Spiel minimal an. Die actiongeladene musikalische Untermalung unterstreicht das Töten ungemein. Der Soundtrack ist abwechslungsreich und wirkt unterstützend.

Den Mehrspielermodus wollen wir nur kurz anreissen, da wir diesen nicht testen konnten. Es gab einfach keine Gegner in der Lobby. In der Theorie könnt ihr den Deathmatch- und Team-Deathmatch-Modus ansteuern. Obwohl die Unreal-Engine 3 zum Einsatz kommt, wurde auf weitere Modi verzichtet. Angesichts der fehlenden Spieler ist das aber sowieso egal.

Rogue Warrior
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Christian Breitbach am 12 Jan 2010 @ 08:04
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