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Alone in the Dark: Review

  Playstation 3 

Wo bleibt der Horror?

Trotzdem muss man den Entwicklern von Eden Games ein grosses Lob aussprechen. Man merkt wirklich, wie sie versucht haben, so viele Mängel wie möglich aus dem Weg zu räumen. An der nicht besonders gruseligen Stimmung, der mässigen Story und dem eher unbefriedigenden Ende ändert das aber reichlich wenig. Auch die fehlenden Schockmomente lassen sich durch die Verbesserung nicht so einfach kompensieren. An diesem Umstand ändert auch der zusätzliche Bossgegner nichts, welcher wohl niemanden, der das Spiel bereits auf anderen Konsolen durchgespielt hat, zu einem zweiten Durchlauf animieren wird.

Alone in the Dark


Technisch solide

Grafisch vermochte Alone in the Dark zumindest auf dem PC und der Xbox 360 bereits zu überzeugen. Dementsprechend sieht das Spiel auch auf Sonys Konsole recht ordentlich aus. Vor allem die Charaktermodelle sowie die Effekte wissen zu gefallen. Schade nur, dass auch die PlayStation 3-Fassung nicht ganz frei von Grafikfehlern und Slowdowns ist, die sich jedoch glücklicherweise in Grenzen halten. Wirklich störend sind hingegen die teils unschönen Texturen und die äusserst steif wirkenden Animationen der Figuren.

Und was haben die Entwickler mit der unterirdischen deutschen Sprachausgabe gemacht? Leider nicht das Geringste! Nur gut, dass sich auch auf der Blu-ray-Scheibe die wesentlich gelungenere englische Vertonung befindet. An den meist sinnfreien Dialogen ändert aber auch diese nichts. Auf gewohntem Niveau bewegt sich dafür der Soundtrack, der sehr atmosphärisch ausgefallen ist und genau in den richtigen Momenten für Spannung sorgt.

Alone in the Dark
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Tim Richter am 05 Dez 2008 @ 01:03
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